Opel-Chef Neumann

2016 schreiben wir schwarze Zahlen

Karl-Thomas Neumann Foto: Opel 21 Bilder

Opel hat nach Einschätzung von Unternehmenschef Karl-Thomas Neumann den seit Jahren anhaltenden Trend sinkender Marktanteile gestoppt. In diesem Jahre werde Opel seinen Anteil im Vergleich zu 2012 steigern und voraussichtlich 2016 wieder Gewinne einfahren.

"Bis zum Jahr 2016 werden wir das schaffen", sagte Neumann auto motor und sport auf die Frage, wann Opel wieder schwarze Zahlen schreiben werde.

Zufrieden ist Neumann, dass Opel derzeit keine weiteren Marktanteile verliert. "Das haben wir gestoppt. Es ist uns in der ersten Jahreshälfte gelungen, als einzige der Top-Five-Marken unseren Marktanteil zu stabilisieren. In Deutschland haben wir sogar dazugewonnen", so Neumann.

Opel Adam und Mokka weiter stark gefragt

In Deutschland lag der Marktanteil in den ersten sieben Monaten bei 7,1 Prozent. 2012 war Opel mit 6,9 Prozent sogar unter die Marke von sieben Prozent gerutscht. Diese Marke werde Opel überbieten. "Ich glaube nicht, dass der Markt noch weiter zurückgehen, sondern dass er sich eher leicht positiv entwickeln wird“, so Neumann. "Wir wollen beim Marktanteil besser abzuschneiden als im vergangenen Jahr."

Dabei profitiert Opel von der anhaltenden Nachfrage nach den neuen Modellen Adam und Mokka. Derzeit arbeitet Opel einen Berg von 110.000 Bestellungen des Mokka ab, der deshalb ab Ende 2014 auch in Spanien gebaut werde.

Außerdem liegen Opel noch 40.000 Bestellungen für den Adam vor, den Neumann zu einer Modellfamilie ausbauen will. "Der Adam wird kein Nischenmodell bleiben." Die nächste Variante komme 2014 in den Handel. "Der Markt schreit geradezu danach, aber Details kann ich heute noch nicht verraten", so der Opel-Chef. Bei der Entwicklung des Adam zu einer Modelfamilie orientiere sich Opel an Mini.

Nächster Zafira wird kleiner

Starke Veränderungen gibt es in Zukunft beim Van Zafira. "Der aktuelle ist richtig groß, ein tolles Auto, das sein Geld wert ist, aber für viele Van-Kunden nicht mehr so leicht erschwinglich", so Neumann. Der Nachfolger wird deshalb kleiner werden. "Damit er genau da sitzt, wo das Volumen des Van-Marktes ist." Optisch werde der nächste Zafira "crossoverisch" und ein "etwas kleineres, schickeres Auto".

Die weiteren Themen aus auto motor und sport, Heft 18, das ab dem 22.8.2013 im Handel (zur Online-Bestellung) ist:

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