Opel Flextreme

Pendel-Eignung

Foto: Opel 12 Bilder

Viele Pendler fahren kaum mehr als 50 Kilometer zum Arbeitsplatz. Opel bietet mit dem Flextreme das passende Hybrid-Konzept dazu. Premiere feiert die Studie auf der IAA in Frankfurt.

Anders als viele andere Hybrid-Konzepte setzt der Flextreme primär auf elektrischen Antrieb. Die E-Flex-Fahrzeugarchitektur kombiniert dabei eine Lithium-Ionen-Batterie, einen 120 kW-Elektromotor und einen 1,3 Liter-Vierzylinder-Turbodieselmotor. Der Selbstzünder, der sich aus einem 26 Liter-Tank speist, dient allerdings ausschließlich dazu im optimalen Betriebsbereich einen Generator zur Fütterung der Batterie anzutreiben. Gefahren wird immer rein elektrisch und zwar bis zu 55 Kilometer mit einer Batterieladung. Der entladene Energiespeicher kann auch an jeder Steckdose mittels Kabel in drei Stunden geladen werden.

Opel Flextreme Concept 3:52 Min.

Flügel rundum

Bei der Formgebung greift der Flextreme auf die vom GTC Coupé vorgegebene Designrichtung auf. Gegenläufig öffnenden Türen ohne B-Säule gewähren freien Zugang zum Innenraum, ein großes, transparentes Dach lässt Licht herein und zwei seitlich nach oben öffnenden Heckklappen sorgen für flexiblen Gepäckzugriff. Ein weiterer Clou ist der zusätzliche Unterflur-Gepäckraum. Hier lagern  zwei Seagway-Elektropersonen-Transporter, die ein Fortkommen in bereichen sichern, wo man mit dem Auto nicht fahren darf.

Weitere Charakteristika sind Bumerang förmige Hauptscheinwerfer, und Kiemen förmige Sicken in den Flanken der 4,79 Meter langen Karosse. Die Motorhaube geriet extrem Kurz, die Frontscheibe, die wie das Dach aus Polycarbonat gefertigt wurde, setzt dadurch weit vorne an. Das Heck wird vom Mittelsteg in der Scheibe und den in die Klappen integrierten Rückleuchten bestimmt.

Bedienung frei konfigurierbar

Nur an der Mittelkonsole aufgehängte Einzelsitze prägen den luftigen Auftritt des Innenraums. Ein frei konfigurierbares, 1,20 x 0,10 Meter großes Panoramadisplay unterhalb der Frontscheibe bildet die Informationen der nach vorne und hinten gerichteten Kameras ab. Optional können auch alle anderen Infos des Infotainment-Systems oder der Bedienfunktionen eingeblendet werden.

Über einen Touchscreen und frei belegbare Zusatztasten auf dem Mitteltunnel werden alle ander Funktionen gesteuert. Geschaltet wird automatisch, vorgewählt ebenfalls per Touchscreen. Ein Staufach am Ende des Mitteltunnels dient als Ablage für alle passagiere. MP3-Player und Handys erhalten zudem per Induktion Saft für die Akkus und können per Bluetooth mit dem Bordsystem kommunizieren.

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