Opel

Keine Eigengewächse mehr

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Opel wird künftig gemeinsam mit anderen Töchtern des Mutterkonzerns General Motors (GM) Autos entwickeln, um Kosten zu sparen. Die Adam Opel AG werde zum 1. Januar 2005 einem weltweiten GM-Entwicklungsnetzwerk beitreten, beschloss der Aufsichtsrat am Donnerstag (28.10.).

"Der schnelle und unbürokratische Zugang zu allen verfügbaren Technologien des Konzerns führt zu verkürzten Entwicklungszeiten und geringeren Entwicklungskosten", sagte Opel-Chef Hans Demant.

Die Modelloffensive des Autoherstellers werde erleichtert, begrüßte der Gesamtbetriebsrat die Entscheidung. Künftig könnten mehr Autos in kürzerer Zeit entwickelt werden. Einen solchen Verbund haben große Konzerne wie Daimler-Chrysler oder Toyota bereits seit Jahren.

Auf die 6.300 Stellen im Technischen Entwicklungszentrum in Rüsselsheim habe diese Entscheidung keine Auswirkungen, betonte der Konzern. GM hat angekündigt, das defizitäre Europageschäft zu sanieren und will dafür 10.000 Stellen bei Opel in Deutschland streichen. Zum GM-Konzern gehören in Europa neben Opel die britische Schwester Vauxhall sowie die schwedische Marke Saab.

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