Opel-Krise

Angst in Antwerpen

Der von Opel angestrebte Produktionsabbau um 15 Prozent entspricht genau der Zahl der Fahrzeuge, die in Antwerpen hergestellt werden.

Mit Furcht vor einer Schließung ihrer Fabrik in Antwerpen sind die belgischen Opel-Beschäftigten heute aus den Werksferien zurückgekehrt. „Ich habe noch nie erlebt, dass Menschen solche Angst haben“, sagte der Gewerkschafter Walter Mertens der Zeitung „Het Laatste Nieuws“. Manche Arbeitnehmer seien wegen der drohenden Entlassungen vorzeitig aus dem Urlaub zurück gekehrt, andere wagten nicht wegzufahren: „Sie befürchten das Schlimmste.“

Die Gewerkschaften sprachen sich nach Medienangaben gegen Streiks in dem Antwerpener Montagewerk aus. In der belgischen Opelfabrik bauen rund 6.600 Beschäftigte das Modell Astra. Der von Opel angestrebte Produktionsabbau um 15 Prozent entspreche nach Angaben des Belgischen Rundfunks genau der Zahl der Fahrzeuge, die in Antwerpen hergestellt werden. Die belgische Niederlassung des US-Autobauers General Motors hat eine lange Geschichte: Bereits 1925 rollten in Antwerpen Chevrolets vom Band.

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