Opel-Krise

Neues Spitzentreffen ohne Investoren

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Das Opel-Spitzentreffen am Freitagn im Kanzleramt findet mit Zeitverzögerung statt. Nach Informationen der dpa werden an dem Treffen um 18.00 Uhr aber die möglichen Investoren, sowie Vertreter des Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM) und der US-Regierung zunächst nicht teilnehmen.

Zunächst wollten die Bundesregierung sowie die Ministerpräsidenten der betroffenen Opel-Länder separat beraten, verlautete aus Regierungskreisen.

Opel-Krise 1:47 Min.

Dabei gehe es um eine Bewertung der bisherigen Verhandlungen und das weitere Vorgehen. Ob die Investoren und die US-Seite später hinzu stoßen, blieb zunächst weiter offen.

EU-Kommision rügt Informationspolitik der Bundesregierung

Unterdessen sind auch Vertreter der EU-Staaten mit Standorten des US-Autobauers General Motors (GM) am Freitag in Brüssel zu einem Sondertreffen zusammengekommen. Es dient vor allem dem gegenseitigen Informationsaustausch über die europäischen GM-Töchter wie Opel. "Hier fallen keine Entscheidungen", sagte EU-Industriekommissar Günter Verheugen. Vertreter von GM waren nicht dabei.

Zum Auftakt kam aus den Reihen der Minister Kritik an der Informationspolitik der Bundesregierung. Die schwedische Ministerin für Unternehmen und Energie, Maud Olofsson, antwortete auf die Frage, ob sie von der Bundesregierung über die laufenden Gespräche zur Rettung von Opel informiert worden sei: "Nein". Sie fügte hinzu: "Es ist wichtig, dass wir den Regeln folgen, die wir vereinbart haben."

Auch die Bundesregierung will europäische Lösung

Wirtschafts-Staatssekretär Peter Hintze sagte, die Bundesregierung setze sich bei Opel für eine europäische Lösung ein. "Wir haben die Initiative ergriffen, um zu einer solchen Lösung zu kommen, weil wir in Deutschland sehr stark betroffen sind. Aber das, was wir jetzt tun, dient ganz Europa." Der Überbrückungskredit, der derzeit verhandelt werde, soll standortunabhängig vergeben werden.

Neue Magna-Pläne werden geprüft

Bei den Rettungsversuchen für Opel hat der Magna-Konzern nach Angaben von Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) neue Vorstellungen für eine Übernahme vorgelegt. Diese würden vom Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) noch verhandelt und parallel von der Bundesregierung geprüft, sagte Guttenberg am Freitag vor einem Treffen im Berliner Kanzleramt. Der Ausgang der Gespräche sei nach wie vor offen. Er sei nicht sicher, ob bei dem für Freitagabend angesetzten Spitzentreffen eine Einigung erzielt werden könne, betonte der Minister.

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