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Opel muss Betriebsrenten nachzahlen

Die Opel GmbH muss tausenden ehemaligen Firmen-Angehörigen Betriebsrenten nachzahlen. Einen entsprechenden Bericht des Westdeutschen Rundfunks (WDR) bestätigte Opel-Sprecher Andreas Krömer am Donnerstagabend (13.12.).

Laut WDR haben die ehemaligen Mitarbeiter Ansprüche in Höhe von rund 40 Millionen Euro. Der Autohersteller müsse rund 20.000 Rentenbescheide neu berechnen. Konkrete Summen wollte Krömer nicht nennen, er bestätigte aber den Sachverhalt. Demnach soll die Neuberechnung der Rente bis zum Frühjahr 2008 dauern.

Das Bundesarbeitsgericht habe 1993 in einem Urteil festgestellt, dass Angestellte und Arbeiter in der Betriebsrente gleich behandelt werden müssten, berichtete der WDR. Dies sei bei Opel bislang aber nicht umgesetzt worden. Krömer sprach dagegen in Rüsselsheim von einer freiwilligen Angleichung, von der auch die Hinterbliebenen der ehemaligen Mitarbeiter nachträglich profitieren sollten. Die Nachzahlung ergibt sich aus der Differenz der früheren Arbeiter- zur Angestelltenrente.

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