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Nachfrage als Jobretter

Der Betriebsrat des Bochumer Opel-Werks sieht angesichts einer auf Hochtouren laufenden Produktion Chancen, den geplanten Stellenabbau abzumildern.

"Die Rahmenbedingungen haben sich geändert", sagte der Bochumer Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel, der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung". "Es fällt sehr viel Mehrarbeit an. Wir glauben deshalb, dass der Stellenabbau reduziert werden muss", sagte Einenkel.

Bis Ende 2007 sollen insgesamt rund 2.800 Bochumer Opelaner das Unternehmen verlassen. Dazu wurde ein umfangreiches Abfindungsprogramm aufgelegt. Inzwischen seien mehr als 2030 Verträge unterschrieben, bilanzierte Einenkel. Doch angesichts des vorgesehenen Abbaus der weiteren rund 770 Arbeitsplätze hat der Betriebsrat die Geschäftsleitung zu Verhandlungen über die weitere Personalpolitik und eine zusätzliche Entlastung aufgefordert.

Ein Bochumer Opel-Sprecher sagte dem Blatt: "Wenn Herr Einenkel triftige Gründe vorbringt, kann man darüber reden. Das heißt aber nicht, dass die Zahl 770 damit vom Tisch ist."

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