Opel

Proteste in Bochum

Foto: dpa

Die Frühschicht des Opel-Werks in Bochum hat am Dienstagvormittag (27.6.) aus Protest gegen drohende Werksschließungen und Stellenabbau beim Mutterkonzern General Motors (GM) die Arbeit niedergelegt.

Nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall beteiligten sich mehr als 1.000 Beschäftigte an dem Ausstand. In Portugal drohe dem Werk in Azambuja mit 1.150 Beschäftigten das Aus, in England solle eine Schicht mit 1.000 Arbeitsplätzen wegfallen. In Deutschland werden bis 2007 rund 9.000 der ehemals 32.000 Stellen abgebaut.

Die Opel-Arbeiter waren mit Trillerpfeifen und roten Fahnen zu der Protestversammlung in Bochum gekommen. Auf Transparenten mahnten sie die Solidarität der GM-Arbeiter in Europa an: "Gemeinsam unbesiegbar" und "Lasst uns mit GM Klartext reden" stand auf den Plakaten. "Wir wollen, dass die Werksschließung zurückgenommen werden und kämpfen um jeden einzelnen Arbeitsplatz in Europa", sagte Opel-Arbeiter Paul Fröhlich vor dem Werkstor und kritisierte: "Wir machen jeden Samstag Überstunden und am Arbeitsamt Bochum stehen sich die Leute die Füße platt."

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