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Opel-Sanierung - Opel trennt sich vom Werk Antwerpen

Opel-Werker in Antwerpen nehmen Sozialplan an

Der Autobauer Opel wird sich wie geplant zum Jahresende von seinem Werk in Antwerpen trennen. Die Mitarbeiter an dem belgischen Standort stimmten dem Sozialplan mit großer Mehrheit von 76,2 Prozent zu, wie Unternehmen und Betriebsrat am Dienstag (27.4.) in Rüsselsheim mitteilten.

Opel erwartet, dass "eine erhebliche Anzahl der Mitarbeiter" das Unternehmen bis Ende Juni verlassen wird. Die restlichen der 2.560 Arbeitnehmer werden spätestens zum Jahresende ausscheiden. Allerdings wird noch bis Ende September nach einem Investor gesucht. Falls sich kein Interessent findet, wird das Werk geschlossen.

Werk Antwerpen war entscheidendes Hindernis für eine Einigung über den Opel-Sanierungsplan

Der US-Mutterkonzern General Motors (GM) will mit dem Schritt Überkapazitäten bei der angeschlagenen Tochter abbauen. "Diese Lösung ist ein Meilenstein in unserem Bestreben, Opel für eine erfolgreiche Zukunft aufzustellen", begrüßte Opel-Chef Nick Reilly die Zustimmung zum Sozialplan.
 
Aus Sicht von Betriebsrat und Gewerkschaften war das vom Management einseitig angekündigte Aus des Werks Antwerpen ein entscheidendes Hindernis für eine Einigung über den Opel- Sanierungsplan. Diese Hürde sei nun aus dem Weg. Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz sagte: "Damit ist der Weg nun frei für eine intensive Investorensuche. Dieses Ergebnis bietet eine Perspektive für Antwerpen, für die wir lange gekämpft haben."

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