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Opel

SPD hat keine Lösung parat

Foto: dpa

Die SPD hat keine Lösung für die Schwierigkeiten des Autoherstellers Opel parat. Zunächst müsse man die Entwicklung beim Mutterkonzern General Motors abwarten, sagte Parteichef Franz Müntefering nach Gesprächen mit EU-Industriekommissar Günter Verheugen am Donnerstag (19.2) in Brüssel.

19.02.2009

Erste Entscheidung muss in den USA fallen

"Die erste, ganz wichtige Entscheidung wird in den USA zu fallen haben", betonte Müntefering. "Ob es eine Separierung von Opel in Europa geben kann, wird erst danach zu klären sein." Kommissar Verheugen sagte, Überkapazitäten in der Automobilindustrie seien kein Grund, Opel aufzugeben.

Weiterhin schwierige Zeiten für Opel

In der aktuellen Firmenkonstruktion gehe Opel schwierigen Zeiten entgegen, auch wenn sich in den vergangenen Wochen die Lage unter anderem dank der Abwrackprämie leicht entspannt habe. "Die Kurzarbeit kommt wieder", warnte Verkehrsexperte Dudenhöffer am Dienstag (16.2).

Der erfolgreiche Opel Insignia bringe nicht genug Volumen, das neue Astra-Modell, mit dem sich Hoffnung auf verstärkten Absatz verbinde, komme erst zum Jahresende. Opel will die für Februar angekündigte Kurzarbeit wegen der aktuell gestiegenen Verkäufe vor allem von Corsa-Kleinwagen nicht komplett ausschöpfen.

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