Opel-Vorstandsvize Strinz tritt zurück

autouniversum – Der stellvertretende Vorstandschef Wolfgang Strinz legt sein Amt nieder und wechselt in den Aufsichtsrat.

Zwei Monate nach dem Wechsel an der Opel-Spitze gibt es eine weitere Veränderung im Vorstand des in der Krise steckenden Automobilkonzerns. Der stellvertretende Vorstandschef Wolfgang Strinz legt sein Amt nieder, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Der Aufsichtsrat habe dem Wunsch des 63-jährigen entsprochen, ihn mit Wirkung zum 31. Juli 2001 von seinen Pflichten auch als Vorstand Fertigung zu entbinden. Strinz, der seit 37 Jahren beim Rüsselsheimer Autohersteller in verschiedenen Funktionen tätig ist, soll in den Aufsichtsrat wechseln.

Der frühere BMW-Manager Carl-Peter Forster, der im April den Vorstandsvorsitz bei Opel übernahm, bedauerte, Strinz aus seinem Führungsteam zu verlieren. „Seine Erfahrung und seine menschliche Größe waren wichtige Elemente in meinen Plänen zur Neuorientierung des Unternehmens“, erklärte er. Er respektiere aber die Entscheidung.

Strinz gehört dem Vorstand seit 1993 an und wurde im November 1998 stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Er trug darüber hinaus die Verantwortung für den Bereich Fertigung und damit alle Produktionsstandorte in Deutschland. GM als Aktionär beabsichtige, Strinz bei der bevorstehenden Hauptversammlung in den Aufsichtsrat von Opel zu berufen, hieß es.

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