Opel

Weitere Sparmaßnahmen

Nach dem angekündigten Abbau von knapp 10.000 Stellen plant der Autobauer Opel nach einem Zeitungsbericht bereits das nächste Sparprogramm.

Wie die "Financial Times Deutschland" schreibt, sollen die verbleibenden 22.000 Opel-Beschäftigten auf einen großen Teil ihrer übertariflichen Leistungen verzichten und teilweise länger arbeiten, um die Standorte in Deutschland zu sichern. Der Mutterkonzern General Motors (GM) erhoffe sich davon weitere Einsparungen im dreistelligen Millionenbereich.

Nach Informationen der Zeitung will GM bis März entscheiden, wo die nächste Generation des Opel-Mittelklassemodells Vectra gebaut wird: in Rüsselsheim oder bei der schwedischen GM-Tochter in Trollhättan. Damit Rüsselsheim den Auftrag erhält, verlangt das Management, dass die Opel-Beschäftigten, die bislang rund 20 Prozent mehr verdienen als im Flächentarif, auf diese Zulagen weitgehend verzichten und mehr arbeiten.

Opel gab dazu auf Anfrage der Zeitung keinen Kommentar ab. Aufsichtsratschef Carl-Peter Forster, der die Löhne in Deutschland für nicht wettbewerbsfähig hält, hatte aber bereits Anfang der Woche angekündigt, dass das Einsparziel höher liege als die bisher genannten 500 Millionen Euro pro Jahr. VW hatte bei der Tarifeinigung Anfang November ebenfalls einen Einstieg in den Abbau der übertariflichen Bezahlung erreicht.

Neues Heft
Top Aktuell Audi R8 V10 2019 Audi R8 V10 Performance Quattro 620 PS zum Glück
Beliebte Artikel Opel-Sanierung Positive Reaktionen Opel-Sanierung 10.000 Stellen werden abgebaut
Gebrauchtwagen Angebote
Anzeige
Sportwagen Subaru WRX STI Diamond Edition Subaru WRX STI Diamond Edition 354 PS aus Südafrika Speed Buster BMW M5 BMW 5er-Tuning Bis zu 747 PS im M5 sind möglich
Allrad Jeep Gladiator JT Pickup Jeep Wrangler Gladiator (2019) Erste Bilder durchgesickert Toyota Tundra Kalifornien Toyota Tundra im Waldbrand-Einsatz Retten bis das Rücklicht schmilzt
Oldtimer & Youngtimer Mercedes 280 SE 3.5 Cabriolet W111 (1970) Wiesenthal Mercedes-Auktion Wiesenthal Familiensammlung unterm Hammer Porsche Carrera GT Werksrestaurierung Porsche Classic Carrera GT 13 Jahre alt, aber jetzt fabrikneu