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Opel-Werk Bochum erhält neue Astra- und Zafira-Reihe

Das Bochumer Opel-Werk wird die neue Generation der Kompaktmodelle Astra und Zafira produzieren. Das Komponentenwerk Kaiserslautern steht unterdessen weiter zum Verkauf. Das hat Europa-Chef der Opel-Mutter General Motors, Carl-Peter Forster, am Samstag (1.12.) nach einer Betriebsversammlung in Bochum bekanntgegeben.

Die Arbeitsplätze in Kaiserslautern sollen erhalten bleiben und neue Stellen möglichst hinzukommen. Wie schon beim ausgelagerten Bochumer Werkzeugbau an das österreichische Unternehmen TCM könnte in Kaiserslautern der Personalstamm nach einem Verkauf noch erhöht werden, weil das neue Unternehmen nicht nur für Opel, sondern auch für dritte produzieren könnte. "Die Auslagerung von Arbeitsplätzen hat in Bochum zum kleinen Arbeitsplatzaufbau gesorgt. Noch ist das Pflänzchen aber klein", sagte Forster. Um ausgelagerte Betriebsteile und Zulieferer an den Standort zu binden oder herzulocken, hatte die Stadt die Initiative "Bochum 2015" gegründet.

Sorgenkind habe sich enorm positiv entwickelt

Der Modellwechsel in Bochum steht wie geplant 2010/2011 an. Es sollen weiter der Minivan Zafira sowie der Astra-Caravan und ein weiteres Astra-Modell gebaut werden. Das ehemalige Sorgenkind habe sich enorm positiv entwickelt. Weitere Verbesserungen seien aber noch möglich, sagte Forster. Auch nach dem zum Monatswechsel beendeten Personalabbau im Zuge des Zukunftsvertrages 2010 können Freiwillige in Bochum weiter mit Abfindung ausscheiden. Die Autos sollen künftig mit noch weniger Personal gebaut werden. "Der Druck ist groß", sagte Forster mit Blick auf internationale Konkurrenz.

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