Foto: Volkwagen

Osterloh

Kein VW-Standortpoker

Die VW-Betriebsräte in den europäischen Werken des Konzerns wollen nicht zulassen, dass die Standorte gegeneinander ausgespielt werden.

Nach einer zweitägigen Sitzung des Europäischen Volkswagen-Konzernbetriebsrates betonten die Mitglieder des Gremiums am Donnerstag (6.10.) in Wolfsburg, man werde sich nicht in einen grenzenlosen Konkurrenzkampf treiben lassen. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh wurde einstimmig zum neuen Präsidenten des Europäischen Konzernbetriebsrates gewählt.

Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen wollen die europäischen Betriebsräte ihre Zusammenarbeit weiter intensivieren. "Auf Grund der Strategie des Vorstandes der "kostenoptimierten Auslastung" der Standorte, bei der die beste Auslastung derjenige bekommt, der am günstigsten produziert, ist es unumgänglich, dass die Kommunikation, der Austausch und die Abstimmung unabhängig von offiziellen Sitzungsterminen zwischen den Arbeitnehmervertretern verstärkt wird", erklärte Osterloh.

Und weiter hieß es: "Solidarität ist zwischen uns keine Einbahnstraße und deshalb fordern wir vom Vorstand für eine nachhaltige Standort- und Beschäftigungssicherung die gleichmäßige Auslastung aller Standorte." Dieses müsse Vorrang vor dem Aufbau weiterer Produktionskapazitäten haben. Diese Forderung bekräftigte Gremium auch in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Konzernvorstand.

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