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Motorentechnik von Bosch

Saubere Sache

Moderne Benziner haben kaum noch Einfluss auf die Luftqualität. Und Bosch macht sie jetzt sogar noch sauberer.

Verbrennungsmotoren erzeugen Abgasemissionen, klar. Aber bereits heute stoßen moderne Verbrenner dank ausge- feilter Technik kaum noch Schadstoffe aus. Ihr Einfluss auf die Luftqualität ist damit vernachlässigbar. Dazu trägt unter anderem die Einführung des Partikelfilters auch bei Benzinern bei. Wie schon beim Diesel zeigt Bosch nun auch beim Ottomotor an einem Versuchsträger, dass sich Emissionen ausgehend vom heute erreichten niedrigen Niveau in der Zukunft noch deutlich weiter senken lassen. Hierfür kommt innovative Technik zum Einsatz, die aktuell in der Prototypenphase ist.

Den Partikeln rückt Bosch schon im Motor auf den Leib: Beim Kaltstart wird der benötigte Kraftstoff auf sechs Einspritzungen aufgeteilt. Dadurch setzt sich kaum noch Sprit an der Zylinderwand ab, wo er unvollständig verbrennen würde. Für weitere Verbesserungen bei warmem Motor sorgen ein optimierter Injektor und die Erhöhung des Einspritzdrucks auf bis zu 500 bar. Ein weiterentwickelter Filter fängt schließlich mehr als 90 Prozent der verbleibenden Partikel ein.

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Darüber hinaus wird der Katalysator vor Motorstart beheizt, sodass er seine Betriebstemperatur schneller erreicht. Eine weiterentwickelte Lambda-Regelung überwacht den Katalysatorzustand und stellt das Kraftstoff-Luft-Gemisch vorausschauend ein. Damit liegen die Emissionen selbst bei tiefen Temperaturen und hochdynamischer Fahrweise rund 80 Prozent unter den Euro-6-Grenzwerten. Mittels Hybridisierung wird sich der Kraftstoffverbrauch weiter verringern, und mit Einsatz von E-Fuels lässt sich auch der Verbrenner klimaneutral betreiben.

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