Personalkosten bei BMW

Autobauer plant drastische Einsparungen

Einem Medienbericht zufolge will BMW jährlich 100 Millionen Euro Personalkosten sparen.

2013 erzielte BMW einen Rekordgewinn von 5,3 Milliarden Euro. Dennoch will der deutsche Premiumhersteller angeblich Personalkosten sparen. Das berichtet der "Münchner Merkur" unter Berufung auf den Betriebsrat am Standort Dingolfing.

Obwohl der Münchner Autobauer 2013 neue Rekorde bei den Verkaufszahlen und beim Gewinn aufstellte, sind anscheinend drastische Einsparungen geplant. Ab 2015 will BMW jährlich 100 Millionen Euro weniger für Personal ausgeben, berichtet die Münchner Tageszeitung. Den Standort Dingolfing, auf dessen Betriebsrat sich der "Münchner Merkur" in seinem Bericht beruft, soll es wohl am härtesten treffen. 37 Millionen Euro pro Jahr sollen hier an Personalkosten eingespart werden. Das Regensburger Werk wird dem Bericht zufolge 15 Millionen Euro einsparen müssen und auch in München seien Kostenreduzierungen im zweistelligen Millionenbereich geplant.

BMW will einen Stellenabbau dennoch verhindern

Um trotz der neuen Einsparziele keine Stellen streichen zu müssen, sind Zugeständnisse von Arbeitnehmerseite erforderlich. Im Gespräch sei beispielsweise die Reduzierung oder Abschaffung bezahlter Pausen, so die Zeitung. Mit dem Sparprogramm will BMW angeblich die Attraktivität verschiedener Standorte im Hinblick auf die Vergabe neuer Modelle gegenüberstellen.

"Bei der Entscheidung, welches Werk welches Modell produziert, spielen neben Kapazität und Kompetenz eines Produktionsstandorts auch die Wirtschaftlichkeit eine Rolle", zitiert der "Münchner Merkur" einen Konzernsprecher. Die Wirtschaftlichkeit einer Produktionsstätte wiederum sei ein wichtiger Faktor, wenn man als Hersteller international wettbewerbsfähig bleiben will.

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