Pickup Neuzulassungen 2016

Die beliebtesten Modelle Deutschlands

Ford Ranger Foto: Hersteller 19 Bilder

Pickups sind weiter im Aufwind. Jetzt hat das KBA die Zulassungszahlen für das Gesamtjahr 2016 veröffentlicht. Wir nennen die Daten und Fakten.

Es ist stets eine nicht ganz erklärliche Hängepartie, doch wir haben uns inzwischen daran gewöhnt: Es dauert jedes Jahr bis zum Sommer, um vom Kraftfahrt-Bundesamt die amtliche Zulassungsstatistik für Nutzfahrzeuge aus dem Vorjahr zu erhalten. Dazu gehören eben auch jene Fahrzeuge, die den deutschen Offroad-Fans immer mehr ans Herz wachsen: Pickups.

Die liegen im Trend, wie die Neuzulassungen beweisen – sie stiegen im Pickup-Segment gegenüber dem Vorjahr um immerhin 12,8 Prozent. Nur knapp wurde die 20.000er Marke verpasst, 19.927 Pickups kamen 2016 erstmals auf unsere Straßen. Das bezieht sich auf die offiziell vertriebenen Modelle, nicht enthalten sind hier Exoten wie der RAM und andere Fullsize-Trucks, die in der Zulassungsstatistik in der Rubrik „Sonstige“ gesammelt werden.

Pickup Neuzulassungen 13 Prozent im Plus

Dass die Pickups trotz ihrer nicht unbedingt citytauglichen Maße weiter Auftrieb haben, ist auch dem SUV-Boom zu verdanken. Denn während die Pseudo-Offroader, oft nicht einmal mit Allradantrieb, sich wie die Kaninchen vermehren, werden die bezahlbaren echten Geländewagen immer weniger. Zuletzt hat es den Land Rover Defender erwischt. Und Bedarf an geländegängigen Geräten, die ordentlich zupacken können, besteht bei vielen Menschen auch weiterhin.

Hinzu kommt, dass sich mehr Marken am Geschäft beteiligen, ohne dass dies zu Lasten der etablierten Modelle geht. Besonders schön ist das am Beispiel des Fiat Fullback zu sehen, einem Neuzugang des vergangenen Jahres und bis auf das Markenemblem baugleich zum Mitsubishi L200. Doch den störte der Markteintritt des italienischen Zwillings nicht, Mitsubishi konnte die Absatzzahlen des L200 um immerhin 24 Prozent steigern.

VW Amarok verliert Platz zwei

Ram Rebel TRX Concept 6.2 Hemi V8 Foto: FCA
Leider nicht dabei: Schicke Fullsize-Pickups wie der RAM. Diese werden wegen der geringen Menge vom KBA nicht statistisch erfasst.

Noch stärker war das Wachstum bei Nissan, wo die Verkaufszahlen des Navara um gleich 51 Prozent zulegten. Der Navara, bekanntlich Basis für den kommenden Mercedes Pickup (der dem Markt weitere Impulse geben wird) schaffte es damit, am VW Amarok vorbei auf Platz zwei zu fahren. Den Amarok, mit einem Minus von knapp 23 Prozent einziger Verlierer bei den Pickups, traf die Modellumstellung auf den neuen V6 Motor in der zweiten Jahreshälfte. Bis heute sind nur die hochpreisigen Ausstattungen und leistungsstarken Varianten verfügbar, die bezahlbareren Amarok-Modelle kommen frühestens im Herbst 2017 zur Auslieferung. Das Thema wird sich also auch noch weiter ziehen.

Einsam an der Spitze ist weiterhin der Ford Ranger, der seinen Vorsprung nochmals ausbauen konnte (plus 17 Prozent Neuzulassungen). Der Ranger zeigt, was Erfolg ausmacht: Schicke und repräsentative Optik sowie alltagstauglicher Fahrkomfort gepaart mit günstigen Preisen: Einen neuen Ford Ranger mit Allrad gibt es beim Händler bereits für unter 20.000 Euro.

Die genauen Zulassungszahlen der Pickups in Deutschland für das Jahr 2016 haben wir in der Bildergalerie zusammengefasst.

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