Pickup Zulassungszahlen 2012

Deutschlands beliebteste Pickups

Ford Ranger 3.2 TDCi Wildtrak, VW Amarok 2.0 BiTDI Highline, Gelände Foto: Hans-Dieter Seufert 17 Bilder

SUV feierten 2012 ein absolutes Rekordjahr. Gilt das auch für die Pickups? Wir haben nachgezählt und die Rangliste erstellt.

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Nein, sie haben es nicht geschafft: während die Geländewagen und SUV im letzten Jahr 17,4 Prozent Wachstum bei den Zulassungszahlen feierten, zeigt sich der Pickup-Markt praktisch unverändert. 13.573 verkaufte Pickups waren es 2011, im vergangenen Jahr melden die Hersteller 13.358 neu verkaufte Pickups.

Gesamt-Verkaufszahlen unverändert

Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass es sich hier nur um die Zahlen der offiziellen Deutschland-Importeure handelt. Nicht berücksichtigt sind dabei die US-Pickups von freien Importeuren, auch die "Grauimporte" diverser Modelle aus der EU und Asien werden hierbei nicht mitgezählt. Der Grund dafür: das Kraftfahrt-Bundesamt weist auch 2012 keine gesonderte, nach Modellen gesplittete Verkaufsstatistik aus wie bei den Pkw üblich. So können nur die Verkaufszahlen der Hersteller gezählt werden, nicht aber die (höhere) Anzahl der Gesamtzulassungen.

Nicht mehr in der Statistik vertreten ist Mazda. Die Japaner haben sich entschlossen, den neuen BT-50, eine Gemeinschaftsproduktion mit Ford, nicht mehr in Deutschland anzubieten. Vom Vorgängermodell konnte Mazda in 2011 noch rund 330 Stück verkaufen. Ohne werbliche Unterstützung war nicht mehr drin.

Diese Aussage gilt nicht nur für Mazda, sondern auch für andere Hersteller. Bei manchen scheint es, als seien die Verkäufe einfach so passiert, denn gezielte PR-Aktionen für die Pickups muss man bei etlichen Anbietern mit der Lupe suchen. Das muss man nicht unbedingt verstehen, denn für die drei meistverkauften Pickups in Deutschland hätte es auch in der Boom-Branche der SUV für eine beachtliche Platzierung im Mittelfeld der Verkaufszahlen genügt. Zum Vergleich: Toyota verkaufte 2012 mehr Hilux als Mercedes G-Modelle, der VW Amarok verkaufte sich im vergangenen Jahr mehr als doppelt so gut wie der Land Rover Freelander.

Auf- und Absteiger

Bei einigen Modellen kam es 2012 zu langen Lieferzeiten. So konnte Ford die Nachfrage nach dem Ranger zunächst kaum befriedigen, bei Isuzu dauerte es bis in den Sommer, bevor Kunden die ersten neuen D-Max-Modelle in Empfang nehmen konnten. Am deutlichsten verloren hat Mitsubishi, wo beim L200 im Vergleich zum Vorjahr rund 500 Fahrzeuge weniger verkauft wurden. Demgegenüber konnten Toyota und VW die Verlaufszahlen am stärksten steigern: Von Hilux und Amarok wurden im Vergleich zum Vorjahr jeweils rund 200 Stück mehr verkauft.

Die ausführliche Rangliste mit Verkaufszahlen finden Sie in der Bildergalerie.

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