Pininfarina Nido

Das Sicherheits-Ei

Foto: Pininfarina 6 Bilder

Mit der Designstudie Nido hat sich der italienische Designer Pininfarina dem Thema Sicherheit im Kleinwagen angenommen. Die Studie soll dabei maximale Crashsicherheit mit einer harmonischen Linienführung verbinden.

Um den Insassen maximalen Schutz zu bieten und diese bei einem Unfall möglichst geringen Belastungen auszusetzen, baut das zweisitzige Nido-Chassis mit Heckmotor und Hinterradantrieb, das 2/3 der Gesamtmasse ausmacht, auf eine große Crashbox an der Front in Kombination mit einer steifen Fahrgastzelle. Das verbleibende Drittel der Fahrzeugmasse verbirgt sich in der Karosseriekonstruktion, die gleichzeitig die Passagiere aufnimmt und als Schlitten ausgelegt ist, der sich bei einem Unfall innerhalb des Chassis in Längsrichtung um 35 Zentimeter nach vorn und zwölf Zentimeter nach hinten bewegen kann. Dieser wiederum wird durch zwei energieabsorbierenden Elementen fixiert. Sämtliche Außenflächen sind zudem aus energieabsorbierendem Material gefertigt.

Weitere Sicherheitsmerkmale des 2,89 Meter langen, 1,67 Meter breiten und 1,53 Meter hohen Nido sind die Verwendung von weichen Materialien im Innenraum oder als nachgiebig ausgelegte Crashelemente konstruierte Instrumente und Bedienelemente. Um weitere massive Bauteile aus dem Cockpit zu entfernen, wurde der Nido als "Drive-by-wire"-Fahrzeug ausgelegt, so konnten Bauteile wie eine Lenksäule komplett entfallen.

Um dem Fahrer möglichst viel Übersicht zu ermöglichen, wurde die Gürtellinie des Nido tief angesetzt, ein durchsichtiges Dach und eine große Windschutzscheibe verbaut.

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