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Pkw-Neuzulassungen September 2017

Markt schwächelt, Diesel brechen ein

Neuzulassungen Logo Foto: Hersteller 34 Bilder

Konnten im August die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland noch deutlich zulegen, so musste der Markt im September ein Minus von 3,3 Prozent verbuchen. Zu den großen Gewinnern gehören die Exoten. Der Dieselanteil sank um über 20 %.

Im September 2017 wurden 288.035 Pkw erstmals zum Verkehr zugelassen. Das entspricht einem Minus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat. Insgesamt wurden im September 332.031 Kraftfahrzeuge neu in den Verkehr gebracht. Hier liegt das Minus gar bei 3,9 Prozent. Durch die guten Ergebnisse der Vormonate bleibt die bisherige Jahresbilanz dennoch positiv. bei den Pkw führen 2.611.812 Neuzulassungen zu einem Zuwachs von 2,2 Prozent. Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 3.044.082 Kraftfahrzeuge erstmals auf die Straße gebracht. Hier bleibt ein Plus von 1,4 Prozent.

Dieselnachfrage bricht stark ein

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Der Anteil der gewerblichen Zulassungen lag im September bei 64,5 Prozent (-4,9 %), die privaten Zulassungen gingen um 0,3 Prozent zurück. Weiter zulegen konnten dagegen Neuwagen mit alternativen Antrieben. Im September wurden 8.674 Hybridfahrzeuge neu in den Verkehr gebracht (+76,4 Prozent), davon waren 3.118 Plug-in-Hybride (+119,6 %). Die Elektrofahrzeuge legten mit 2.247 Einheiten um +36,9 Prozent zu. Ergänzend wurden 284 (+63,2 %) flüssiggasbetriebene und 337 erdgasbetriebene Pkw (+43,4 %) erstmals zugelassen. Bemerkenswert ist die weitere Verscheibung zwischen Diesel- und Benziner-Modellen. Auf Ottoantriebe entfielen 59,7 Prozent (+8,7 %) der Neuzulassunge. Für einen Selbstzünder haben sich nur noch 36,3 Prozent (- 21,3 %) der Neuwagenkäufer entschieden.

Zu den Gewinnern nach neun Monaten gehören allesamt Marken, die man unter Exoten zusammenfassen könnte. Alfa Romeo kann um 58,5 Protzent gegenüber dem Vorjahr zulegen, der Elektroautobauer Tesla gar um 85,1 Prozent. Fett im Plus sind aber auch Lexus (+ 40,2 %), Dacia (+ 26,3 %), Mitsubishi (+ 22,6 %) und Suzuki (+ 22,5 %). Zweistellig über Vorjahr liegen aber auch Toyota (+ 19,3 %), Renault (+ 13,3 %), Fiat (+ 14,3 %), Peugeot (+ 11,2 %) und Jaguar (+ 10,2 %).

Im Minus liegen weiter VW (-6,1 %) sowie Konzerntochter Audi (- 3,0 %). Fette Minuszeichen schieben die Marken Jeep (- 14,3 %), DS (- 22,4 %), Honda (- 21,5 %), Ssangyong (- 9,8 %), Smart (-3,7 %) und Nissan (- 5,3 %) vor sich her.

Gebrauchtwagenmarkt mit negativen Vorzeichen

Komplett im Minus zeigt sich der Gebrauchtwagenmarkt. Im September wechselten mit 587.702 Pkw 7,8 Prozent weniger Autos den Besitzer als noch vor einem Jahr. Bei minus 8,4 Prozent liegt die Septemberbilanz bei den gesamten Kfz-Umschreibungen, die sich auf 662.947 Einheiten addieren. Mit negativen Vorzeichen versehen sind auch die Jahresbilanzen. bei den Pkw stehen nach neun Monaten 5.553.590 Halterwechsel und minus 1,4 Prozent zu Buche, insgesamt gingen 6.359.149 Kraftfahrzeuge an einen neuen Halter (- 1,1 Prozent).

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