Plus vier Cent

Spritpreise klettern weiter

Foto: dpa

Die Benzinpreise in Deutschland steigen ungebremst weiter. Am Donnerstag (1.9.) erhöhte zunächst Total die Preise um vier Cent für einen Liter Benzin und um zwei Cent für Diesel. Später folgten Aral, Shell und Esso.

Erst am Vortag waren die Preise um acht Cent je Liter Benzin auf neue Rekordstände gestiegen. Im bundesweiten Durchschnitt kostet damit Superbenzin an Markentankstellen etwa 1,42 Euro je Liter und Diesel 1,18 Euro je Liter.

"Die Einstandspreise in Rotterdam sind so stark gestiegen, dass diese Preiserhöhung die höheren Kosten noch nicht einmal ausgleicht", sagte Total-Sprecher Burkhard Reuss in Berlin. Durch den Hurrikan "Katrina" können zahlreiche Förderanlagen und Raffinerien am Golf von Mexiko nicht mehr produzieren. Möglicherweise steht den USA eine echte Energiekrise mit Versorgungsmängeln bevor. Die amerikanischen Ölhändler reagieren darauf mit massiven Versorgungskäufen in Europa, die zu explosionsartig steigenden Preisen am europäischen Ölmarkt in Rotterdam führen. Eine Tonne Benzin kostete am Donnerstag 850 Dollar.

Die Ölmärkte rechnen damit, dass erst in einigen Wochen die Erdölproduktion im Golf von Mexiko wieder in gewohnten Bahnen verläuft. Mit einer Entspannung bei den Preisen sei daher zumindest kurzfristig nicht zu rechnen.

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