Plymouth Superbird

Der Umweltheld

Foto: www.everythingmuscle.com 5 Bilder

Ein automobiler Veteran im Kampf gegen Umweltzerstörung wird derzeit in den USA restauriert. Der 1970er Plymouth Superbird - ursprünglich als reiner Nascar-Rennwagen konzipiert - stand im Dienste der US-Umweltschutzbehöre EPA (Environmental Protection Agency).

Sie hatte Motorsport-Legende Ray Nichols Anfang der 70er Jahre damit beauftragt, das Fahrzeug so umzurüsten, dass es unter anderem den Abgasausstoß startender Flugzeuge sowie Schadstoffpartikel aus Bremsabrieb messen konnte.

Sensoren, Bildschirme und Messgeräte

Nichols stattete den Plymouth nicht nur mit für die Tests benötigten Messgeräten, Sensoren und Bildschirmen aus, sondern auch mit einer Vierstufenatomatik und dem 440 Commando-Motor. Der Flitzer beschleunigte in 16 Sekunden von Null auf 160 km/h und konnte dieses Tempo eine halbe Stunde am Stück durchhalten. Schließlich musste er nicht nur schnell genug sein, um in geringem Abstand hinter startenden Jets herfahren zu können, sondern auch mit konstantem Tempo Messungen durchzuführen.

Für 500 Dollar wechselte der Besitzer

Damals hinterließen Reifen pro gefahrener Meile ein halbes Gramm schädlicher Partikel, der Bremsabrieb bestand zu 30 Prozent aus dem heute weltweit verbotenen, krebserzeugenden Asbest.

Übersicht: Plymouth Superbird
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