Polizei ermittelt gegen Dänen-Prinz

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Die dänische Polizei ermittelt seit dem Wochenende gegen Prinz Joachim (35) wegen erheblicher Geschwindigkeitsübertretungen vor den Toren von Kopenhagen.

Wie ein Behördensprecher am Sonntag (14.11) bestätigte, wurde der seit einigen Monaten von Ehefrau Prinzessin Alexandra (40) getrennt lebende Prinz am Vortag von zwei Kameraleuten angezeigt, weil er mit 160 km/h auf einer Autobahn nördlich von Kopenhagen gerast sein soll. Dort sind nur 110 km/h erlaubt. Auf einer Tempo-90-Strecke sei er dann Tempo 140 gefahren und habe andere Verkehrsteilnehmer in gefährlicher Weise bedrängt.

Die Kameraleute, die dem Prinzen nach eigenen Angaben nur zufällig begegnet waren, legten der Polizei Filmaufnahmen als Beweismittel vor. Streng juristisch ist der jüngere der beiden Söhne von Königin Margrethe II. (64) vor einem sonst unausweichlichen Führerscheinentzug durch die verfassungsrechtliche Immunität des Königshauses gesichert. Trotzdem werde "ganz normal" ermittelt, versicherte die Polizei. Bei der mutmaßlich viel zu schnellen Fahrt hatte der Prinz neben einer namentlich nicht genannten Frau auch seine beiden gemeinsamen Kinder mit Prinzessin Alexandra im Auto.

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