Porsche 911 (991) Erlkönig

Das ist die neue Sportwagen-Ikone

Porsche 911 Erlkönig Foto: SB-Medien 55 Bilder

Die neue Porsche 911er-Generation mit dem Baureihencode 991 wird seine Premiere im Herbst auf der IAA 2011 in Frankfurt feiern. Wir zeigen, wie die Sportwagen-Ikone die letzten Erlkönig-Hüllen fallen lässt und das neue Design freilegt.

Seit 2004 wird der Porsche 911 der 997-Baureihe angeboten. Jetzt folgt die Ablösung durch die Modellgeneration 991. Allerdings bleibt der Stuttgarter Sportwagenhersteller seiner Tradition treu und nimmt die Änderungen behutsam vor, obwohl modernes Design, aktuelle Technik und neuste Materialien zum Einsatz kommen.

Porsche 911 Silhouette bleibt erhalten

Die Proportionen der neuen Porsche 911-Generation bleiben erhalten, dabei liegt der Sportwagen um elf Millimeter tiefer und nimmt 6,5 Zentimeter in der Breite zu. Um 56 Millimeter wächst auch die Länge auf 4,49 Meter. Zudem ist der Radstand um zehn Zentimeter vergrößert worden, um bei einer zukünftigen Hybridversion ausreichen Platz für die Technologie zu haben. Was zu Folge hat, dass die vorderen und hinteren Überhänge des Porsche 911 kürzer ausfallen.

Bei den Frontscheinwerfern ändert Porsche beim 911 die Entwicklungsrichtung und kehrt zu steiler stehenden Exemplaren zurück. Schmale LED-Tagfahrleuchten finden Platz in der tiefgezogenen Schürze, die auch große Lufteinlässen und eine kleine Spoilerlippe beherbergt. Das Heck der Sportwagen-Ikone ist muskulöser geworden und trägt schmale Heckleuchten mit Bremslichtstreifen. Zudem kennzeichnet eine schmale Sicke zwischen den Leuchten die untere Begrenzung des ausfahrbaren Spoilers. Verändert wird auch die Position der Rückspiegel, die bei der Modellgeneration 991 nun auf den Türen statt im Fensterdreieck sitzen.

Diätprogramm zeigt Wirkung

Trotz umfangreicher Standardausstattung hat es Porsche durch den Einsatz von Leichtbaumaterialien geschafft, den Porsche 911 in der Basisversion um rund 45 Kilogramm zu erleichtern. Modernste Technologien, die bereits aus anderen Baureihen bekannt sind, sollen den Sportwagen auch beim Durst zurückhalten. So wird die Start-Stopp-Automatik im Porsche 911 angeboten, die trotz Leistungszunahme den Verbrauch des Sportwagens senken soll. Denn die Sechszylinder-Motoren mit Benzin-Direkteinspritzung erhalten im Porsche 911 der 991-Generation einen Leistungszuschlag von 345 auf 350 und von 385 auf 400 PS, obwohl der Hubraum von 3,6 auf 3,4 Liter schrumpft. Premiere feiert im Porsche 911 das weltweit erste Siebengang-Schaltgetriebe, das auf dem Doppelkupplungsgetriebe von ZF basiert.


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