Porsche GT2 RS mit Nürburgring-Nordschleifen-Rekord

Über-Turbo umrundet "Grüne Hölle" in 6:47,3 Minuten

Porsche 911 GT2 RS (2017), Rundenrekord Nordschleife Nürburgring, 6:47,3 Minuten Foto: Porsche 17 Bilder

Lamborghini stand nur kurze Zeit auf Platz 1 der Nordschleifen-Bestenliste. Dann kam Porsche mit dem GT2 RS und kappte mit dem Über-Turbo die bisherige Rekordzeit um fast fünf (!) Sekunden: 6:47,3 Minuten lautet die neue Benchmark.

Jeder, der selbst schon einmal auf der Nordschleife gefahren ist und sich jetzt die Onboard-Runde des neuen GT2 RS anschaut, dürfte sich an Kopf fassen. Ja, ein straßenzugelassenes Serienauto kann wirklich so schnell auf der gefährlichsten Rennstrecke der Welt fahren.

Porsche 911 GT2 RS (2017), Rundenrekord Nordschleife Nürburgring, 6:47,3 Minuten
Porsche 911 GT2 RS auf heißer Rekordfahrt 7:09 Min.

Schwedenkreuz mit 290 km/h, Fuchsröhre mit fast 280 km/h, Kesselchen und Klostertal hinauf mit mehr als 270 km/h.

Der Porsche 911 GT2 RS kann das. Dank 700 PS, dank ausgeklügelter Aerodynamik, Michelin Pilot Sport Cup2-Reifen, und – nicht zu vergessen – dank zweier begnadeter Fahrers, die beide die 20,6 Kilometer in weniger als 6:50 Minuten hinter sich brachten.

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 184 km/h.

Lars Kern hetzt in 6:47,3 Minuten zum Nordschleifen-Rekord

Nick Tandy wurde, zusammen mit Entwicklungsfahrer Lars Kern, die Ehre zuteil, mit dem neuen Porsche 911 GT2 RS einen Rekordversuch auf der Nürburgring-Nordschleife zu wagen.

Mit Erfolg: Beide Piloten erzielten Zeiten von weniger als 6:50 Minuten, doch es war Lars Kerns Runde, die dem Nürburgring einen neuen Rekordhalter schenkte: 6:47,3 Minuten lautete Kerns beste Zeit – fast fünf Sekunden schneller als die Bestmarke des jetzigen Ex-Rekordhalters, Lamborghinis Huracán Performante, dessen Rekord (6:52,01 Minuten) bei einigen Verschwörungstheoretikern kein echter, sondern ein gefakter war, aussagekräftigen GPS-Daten zum Trotz. Um dieses Dilemma zu vermeiden hat Porsche einen Notar mit zum Ring geschickt, der die Rechtmäßigkeit des neuen Rekords sicherstellen sollte.

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Kein Ring-Rekord ohne Preuninger und Walliser

Nicht fehlen dürfen bei solchen Rekordversuchen Andreas Preuninger, Gesamtprojektleiter GT-Fahrzeuge bei Porsche und Frank-Steffen Walliser, der schon 2014 bei der Rekordfahrt des 918 Spyder dabei war, damals noch als 918-Projektleiter, jetzt als Verantwortlicher für Motorsport und GT-Fahrzeuge.

Der Porsche 911 GT2 RS ist das Top-Modell aller Elfer. Sozusagen der Über-Porsche, der auf der Nordschleife sogar den 918 Spyder hinter sich lässt. Möglich machen das sein 3,8-Liter-Biturbo-Boxermotor samt 700 PS und 750 Nm. auf 100 km/h in 2,8 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit: 340 km/h. Und das alles ohne Allrad-, sondern nur mit Heckantrieb. Grund dafür: das niedrigere Gewicht. Der GT2 RS wiegt vollgetankt nur 1.470 Kilo, also kaum mehr als ein BMW 1er.

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