Porsche 911 GT3, Typenbezeichnung Rossen Gargolov

Porsche 911 GT3 (991)

Ursache für Motorschäden geklärt

Eine gelöste Pleuelverschraubung hat für die Motorschäden an zwei Porsche 911 GT3-Modellen (991) des Modelljahres 2014 gesorgt. Das ergab eine interne Untersuchung der Zuffenhausener Sportwagenschmiede.

Das lose Pleuel habe das Kurbelgehäuse beschädigt, was in beiden Fällen dazu führte, dass Öl ausgetreten war und sich entflammt hatte, erklärte Porsche. Als Konsequenz daraus tauscht der Sportwagenhersteller bei allen Porsche 911 GT3 des Modelljahres 2014 die Motoren aus. Zum Einsatz kommen nun Triebwerke, deren Pleuel-Verschraubung optimiert sei. Insgesamt handelt es sich um 785 Fahrzeuge. Von der Maßnahme seien keine weiteren 911-Modelle oder andere Baureihen betroffen.

Porsche-Zentren mit Kunden im Austausch

"Aktuell sind die jeweiligen Porsche-Zentren mit den Kunden weltweit im direkten Austausch, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen", heißt es in der offiziellen Pressemitteilung.

Anfang Februar hatte ein Porsche-Besitzer seinen 911 GT3 (991) in der Schweiz am Straßenrand abgestellt, nachdem er merkwürdige Geräusche aus dem Motorenraum vernommen hatte. Kurz danach brannte der Porsche 911 GT3 ab, der Fahrer blieb unverletzt. Auch in Italien war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Zwischenfälle hatte Porsche seine Kunden dazu aufgerufen, die betroffenen 785 Sportwagen bis auf Weiteres nicht zu benutzen.

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