Porsche 911 GT3 Touring-Paket IAA 2017 Stefan Baldauf/Guido ten Brink
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Neuer Porsche 911 GT3 mit Touring-Paket

Diesem Elfer fehlt ein großes Teil

IAA 2017

So einen Porsche 911 GT3 erkennt auf der Straße selbst ein Laie. Das allerdings könnte sich künftig ändern, denn das GT-Modell erhält einen neuen Look, indem ihm ein sehr dominantes Teil genommen wird.

Porsche enthüllt auf der IAA in Frankfurt den Elfer im Schafspelz. Wer zwar Lust auf Handschalter, Vierliter-Sauger mit 500 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 316 km/h hat, aber einen GT3 für zu dick aufgetragen hält, kann fortan das Touring-Paket bestellen. Dadurch wird der Zuffenhausener nämlich seines imposanten Heckflügels beraubt, und erhält den variablen Heckspoiler des 911 Carrera. Und Zack! Schon sieht der GT-Brutalo aus, wie seine zivilen Brüder – das ist Hochleistungs-Understatement.

Porsche verleiht keine Flügel

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Porsche
Eine Plakette auf dem Gitter dient als Modellhinweis für den GT3. Das ist natürlich deutlich subtiler als ein großer Heckflügel.

Wer seinen GT3 mit Touring-Paket ordert, darf trotzdem alle sonstigen Optionen aus dem GT-Kosmos verbauen lassen. Keramikbremse, Liftsystem, Chrono-Paket – alles kein Problem. Nur Alcantara und das Clubsport-Paket fallen aus dem Katalog, sobald der Flügel den Elfer verlässt. Was bleibt sind die großen Lufteinlässe, weitere Unterschiede zum bekannten GT3 sind dann eher marginal. Die Seitenscheibenleisten sind silberfarben und auch die Endrohrblenden, der Porsche-Schriftzug und die Abdeckungen der Scheinwerferreinigungsanlage weisen dezente Unterschiede auf. Eigens entworfen ist dagegen das Gitter auf dem Heckdeckel, in dessen Mitte eine GT3-Touring-Plakette prangt. Antrieb und Fahrwerk sind, wie bei allen 911 GT3 mit Schaltgetriebe, absolut identisch. Wie gewohnt geht es bei Bedarf mit dem Sechszylinder-Boxer auf bis zu 9.000 Umdrehungen.

Porsche 911 GT3, Frontansicht
Tests

Weil auch im Innenraum eine puristische Atmosphäre aufkommen soll, beziehen die Zuffenhausener Armauflagen, Sitze, Schalthebel und Mittelkonsole mit Glattleder. Zierleisten gibt es aus Aluminium, die Nähte werden unaufdringlich von schwarzem Faden ausgefüllt. Den Titel „Touring-Paket“ entlehnen die Stuttgarter übrigens nicht den BMW Kombi-Modellen, sondern einer gleichnamigen Ausstattungsvariante des 911 Carrera RS von 1973. Das Paket ist ab sofort bestellbar. Ein so konfigurierter Porsche 911 GT3 kostet dann mindestens 152.416 Euro. Die Zahl kommt Ihnen bekannt vor? Richtig, das ist der normale GT3-Basispreis, denn das Touring-Paket wird ohne Aufpreis angeboten. Dafür kann man dann nach Herzenslust Carrera S-Fahrer ärgern, die einen GT3 mit Touring-Paket auf den ersten Blick für Ihresgleichen halten dürften. Der GT-Porsche im Schafspelz eben.

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Sie nennt sich „Chromaflair“ und ist die neueste Entwicklung der Porsche...

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