Porsche 911

Noch direkter

Foto: Porsche 20 Bilder

Foto-Update ++ Der Porsche 911 gilt als gereifte Sportwagenikone. Jetzt haben die Schwaben dem Elfer abermals dezent ans und unters Blechkleid gegriffen und ihn mit Direkteinspritzung und einem Doppelkupplungsgetriebe noch dynamischer gemacht.

Ab 5. Juli bringt Porsche die nächste Generation des 911 auf den Markt. Von der erneuten Überarbeitung profitieren vier neue Modelle - zwei Coupés und zwei Cabriolets - allesamt mit Heckantrieb.
 

Direkteinspritzung und Doppelkupplung

Zu den Errungenschaften der jüngsten Modellpflege zählen die Umstellung der Sechszylinder-Boxer-Motoren mit 3,6 und 3,8 Liter Hubraum auf Benzindirekteinspritzung sowie das optional verfügbare Doppelkupplungsgetriebes (PDK, Aufpreis: 3.510 Euro). Beim 3,6 Liter-Motor des 911 Carrera steigt die Leistung um 20 PS auf 345 PS . Beim 911 Carrera S mit 3,8 Liter-Motor steigt der Output um 30 PS auf jetzt 385 PS. Damit soll der S 302 km/h schnell rennen, der normale Carrera kommt auf 289 km/h.

Neben mehr Dynamik soll das PDK auch den Kraftstoffkonsum reduzieren. So soll das Carrera Coupé mit PDK einen Verbrauch von 9,8 Litern pro 100 Kilometer aufweisen. Alle anderen Neuheiten sollen unter der Elf-Liter-Marke bleiben. Das Doppelkupplungsgetriebe verfügt über sieben Vorwärtsgänge und eine Automatik-Funktion und ersetzt das bisherige Tiptronic S. Mit PDK soll der 911 Carrera in 4,5 Sekunden um 0,2 Sekunden schneller von Null auf 100 km/h als mit handgeschaltetem Sechsganggetriebe. Noch flotter soll es mit dem Sport Chrono Plus inklusive der Beschleunigungsautomatik Launch Control vorangehen. Hier werden von Porsche 4,3 Sekunden genannt. Die handgeschalteten Versionen spurten in 4,5 respektive 4,7 Sekunden von Null auf 100 km/h.

Dezente optische Aufwertung

Erkennbar ist die neue 911-Generation an neuen Schürzen vorn und hinten sowie den LED-Tagfahrleuchten in Kombination mit den nun serienmäßigen Bi-Xenon-Scheinwerfer. Auch die Rückleuchten wurden auf LED-Technik umgestellt. Dynamisches Kurvenlicht ist als Option zu haben.

Weitere Neuerungen sind die rundum auf 330 Millimeter angewachsenen Bremsscheiben, die größeren Außenspiegel, ein erweitertes PSM, neu gezeichnete 18- und 19 Zoll-Alufelgen sowie ein Multimediasystem mit größerem Bildschirm un Schnittstelle für externe Datenquellen.

Die Preise für den neuen 911 beginnen bei 83.032 Euro für den Carrera. Das Carrera Cabriolet und der Carrera S kosten jeweils 93.980 Euro, während das Carrera S Cabriolet bei 104.928 Euro liegen wird.

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