Porsche 911 Speedster auf dem Autosalon Paris

Reinkarnation des 356ers

Porsche 911 Speedster Paris 2010 Foto: SB-Medien 28 Bilder

Mit dem Porsche 911 Speedster präsentiert der Sportwagenhersteller auf dem Pariser Autosalon eine Reinkarnation des puristischen 356er-Roadsters von 1953. Dabei distanziert sich das limitierte Sondermodell deutlich von den übrigen Porsche 911 Cabrios.

Bereits den erste Porsche Speedster auf Basis des Porsche 356 kennzeichnete eine gekürzte, elegant gebogene Windschutzscheibe. Bei der zweiten Speedster-Auflage 1988 bekam der Porsche 911 zudem einen markanten Verdeckkastendeckel mit Doppelhutze spendiert, wie ihn auch die dritte Speedster-Generation 1993 trug. Auf der Mondial de L'Automobil in Paris präsentieren die Zuffenhausener nun die vierte Auflage des noch sportlicheren Cabrios.

Porsche-Neuheiten auf dem Autosalon Paris 58 Sek.

Der neue Porsche 911 Speedster besitzt ebenfalls eine verkürzten Windschutzscheibe, die gegenüber den anderen 911er Modellen zudem stärker geneigt ist. Des Weiteren unterscheidet sich das Sondermodell optisch von den Cabriolets durch die zwei charakteristischen Höcker auf der Verdeckklappe. Als Schutz gen Himmel dient nur ein sportlich geschnittenes manuelles Stoffverdeck.

Porsche 911 Sport Classic als Speedster-Basis

Als Basis dient dem Porsche 911 Speedster das bereits ausverkaufte Sondermodell Sport Classic mit dem markanten Entenbürzel. Somit besitzt der Speedster, wie auch der neue Porsche 911 GTS, die breite Karosserie der Carrera-Allradmodelle. Ergänzt wurde diese durch eine  spezielle Bugverkleidung, spezifische Seitenschweller und eine eigenständige Heckverkleidung. Darüber hinaus wird die sportliche Note beim Speedster betont durch abgedunkelte Bugleuchten, schwarzen Scheinwerferringe, dem schwarzen Windschutzscheibenrahmen sowie weiteren schwarzen Applikationen. Als Kontrast stehen die Außenfarben "Carreraweiß" und die exklusiv entwickelte Exterieurfarbe "Purblau" zur Wahl. Die Außenfarbe findet sich im Interieur auch an den Sitzwagen der Sportsitze sowie an weiteren Applikationen wieder.

Angetrieben wird der offene Sportwagen von einem 408 PS starken 3.8-Liter-Sechszylinder-Boxermotor. Die Kraftübertragung zur Hinterachse mit serienmäßigem Sperrdifferenzial übernimmt das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) mit sieben Gängen. Serienmäßig sind sowohl das Porsche Active Suspension Management (PASM) und die Porsche-Keramik-Bremsanlage (PCCB) an Bord.

Weltweit nur 356 Exemplare des Speedsters

Gefertigt wird der Porsche 911 Speedster von dem firmeneigenen Veredler Porsche Exklusive, der das Sondermodell in einer Kleinserie von 356 Exemplaren auflegt. In Deutschland wird der Speedster ab Dezember zum Preis von 201.682 Euro angeboten.

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