Smart Home

Auto als Kommunikations-Schnittstelle

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Das Internet der Dinge umfasst auch immer stärker das vernetzte Haus. Künftig wird das Auto eine wichtige Kommunikations-Schnittstelle werden.

Wem ist es nicht schon einmal so er­gan­gen: Nachdem man in aller Eile das Haus verlassen hat und endlich im Auto sitzt, um ins Büro, zu einem Termin oder zum Familientreffen zu fahren, nagt die Ungewissheit: „Habe ich jetzt das Küchenfenster zugemacht?“ oder „Ist der Herd wirklich ausgeschaltet?“ Zeitdruck hin oder her, wer hat in solchen Situationen nicht schon umgedreht und ist wieder nach Hause gefahren, um ­nachzusehen?

In einer immer stärker vernetzten Welt dürften solche Aktionen wohl bald der ana­logen Vergangenheit angehören. Denn das vernetzte Haus wird wie das Auto ein Bestandteil im Internet der Dinge. Und diese Dinge können prima miteinander kommunizieren. Das digitale Cockpit in der Studie Porsche Mis­sion E Cross Turismo gibt einen ersten Vorgeschmack.

Der digitale Fingerabdruck

Über das mitgeführte Smartphone wird man in Zukunft seinen digitalen Fingerabdruck hinterlassen. Das Computergehirn im Auto weiß dann, wer am Steuer sitzt und wer auf dem Beifahrersitz Platz genommen hat. Mit der sicheren Identifizierung als Grundvoraussetzung kann dann per Fernabfrage über das Menü im Cockpit der Status verschiedener Parameter des eigenen Hauses abgerufen und eingestellt werden.

Aus dem Auto heraus ist beispielsweise die Temperatur für jedes Zimmer einstellbar. Im Winter kann die Heizung also schon für wohlige Temperaturen sorgen, ohne dass sie tagsüber für das menschenleere Haus mehr Energie verbraucht als nötig. Im Gegenzug kühlt die Klimaanlage an heißen Sommertagen zeitgesteuert die Räume.

Intelligentes Laden

Ein vollständig vernetztes Haus ist auch für den Alltagseinsatz eines Plug-in-Hybrids oder eines Elektroautos äußerst praktisch. Die Wallbox in der Garage startet den Ladeprozess der Fahrzeugbatterien nämlich so, dass zum erforderlichen Zeitpunkt genug Energie vorhanden ist. Der Online-Kalender auf dem Smart­phone und das über die Porsche Connect App verbundene Navigationssystem wissen ge­nau, wann man das Haus verlassen muss, um pünktlich beim Termin zu sein. Auf dem Weg zurück nach Hause gibt die Navi Informationen über die zurückgelegte Strecke und die damit verbrauchte Energie aus den Akkus an das Computergehirn im Haus weiter.

Mit einem erneuten Abgleich von Kalen­der­­einträgen, auch der Familienmitglieder des Fahrers, kann das System entscheiden, ob beim Zwischenstopp wieder Strom nachge­laden werden muss oder ob die verbleibende Batterieladung noch ausreicht. Vor der hei­mi­schen Garage angekommen, muss man nicht mehr selber in die oftmals enge Einfahrt rangieren und sich dann zwischen Wand und Auto durch einen schmalen Ritz quetschen. Als logische Weiterentwicklung des bekannten Parklenkassistenten parkt das Auto, vom Fahrer über einen Befehl in der Smart­phone-­App oder einer damit verbundenen Smartwatch, autonom ein.

Ladetimer in der App

Die Porsche Connect App kommt auch hier wieder ins Spiel. Der Ladetimer des Programms bestimmt die Geschwindigkeit und die Strommenge für den Ladevorgang. Ste­hen weitere Termine an, wird per Schnelllade­funk­tion Energie gesaugt. Bleibt das Auto den Rest des Tages oder gar über Nacht in der Garage, kann die Ladegeschwindigkeit zur Akku-Schonung verlangsamt werden – oder man entscheidet sich für günstigen Nachtstrom.

Laden könnte bald sogar noch praktischer werden: Da das Auto genau eingeparkt hat, lässt sich der Ladevorgang automatisiert starten. Hierfür soll ein sensorgesteuerter Robo­ter­arm die Klappe am Fahrzeug öffnen und das Stromkabel in die richtige Position bringen. Ob die Verbindung steht und Elektronen fließen, erfährt der Fahrer natürlich in Echtzeit über seine Porsche Connect App.

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