Porsche erfolgreich

Porsche zieht Tariferhöhung vor

Foto: dpa

Porsche zieht die Tariferhöhung von 2,7 Prozent im kommenden Jahr von April auf Februar vor. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag (26.11.) in Stuttgart mit und folgt Unternehmen wie Bosch.

Der Vorstand danke damit den Mitarbeitern für ihre Flexibilität, sagte Personalvorstand Thomas Edig laut dem Schreiben. Ohne sie hätte die Sportwagenschmiede kein so positives Ergebnis erreichen können.

Zusätzliche Sonderzahlung geplant

Nach dpa-Informationen ist zudem eine Sonderzahlung für das Rumpfgeschäftsjahr von August bis Dezember geplant. Über die Höhe solle im Frühjahr verhandelt und entschieden werden. Der Sportwagenbauer hatte am Mittwoch über glänzende Geschäfte im ersten Quartal des Rumpfgeschäftsjahrs berichtet - von August bis Ende Oktober verkaufte Porsche mit 21.218 Sport- und Geländewagen 86,4 Prozent mehr als im von der Krise geprägten Vorjahreszeitraum. Der Umsatz legte um mehr als 80 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro zu. Der operative Gewinn verachtfachte sich nahezu auf 395 Millionen Euro. Zum Nettogewinn machte die Porsche AG keine Angaben.
 
"Auch in der Krise haben wir es nicht zugelassen, dass an den Geldbeutel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegangen wurde", sagte Betriebsratschef Uwe Hück am Donnerstag. Porsche hatte wie andere Unternehmen in der Krise flexible Arbeitszeitkonten genutzt, um Geld zu sparen. Bei tariflich geregelten Zahlungen wie dem Urlaubs- und Weihnachtsgeld gab es jedoch keine Einschnitte. Im Oktober hatte Porsche eine Sonderzahlung von 2.100 Euro je Mitarbeiter für das abgelaufene Geschäftsjahr ausgeschüttet. Die Beschäftigten erhalten mit dem November-Gehaltscheck ihr Weihnachtsgeld.

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