Porsche kauft Flugzeuge zurück

Foto: Porsche

Um das Verlustgeschäft der Flugzeugmotoren-Tochter zu beenden, will Porsche-Chef Wendelin Wiedeking alle noch mit Porsche-Motoren im Betrieb befindlichen Flugzeuge aufkaufen und stilllegen.

Mit ihren Millionenverlusten ärgert eine kleine vor Jahrzehnten gegründete Flugzeugmotorentochter den hochprofitablen Porsche-Mutterkonzern. Nun will Porsche-Chef Wendelin Wiedeking reinen Tisch machen, bestätigte das Unternehmen am Samstag (5.3.) einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".

Die Sportwagenfirma hatte vor knapp zwei Jahrzehnten unter dem damaligen Chef und Hobbypiloten Peter Werner Schutz auch Flugzeugmotoren hergestellt. Produktion und Verkauf sind längst eingestellt, aber für die ausgelieferten Motoren muss Porsche den Angaben zufolge noch Ersatzteile vorrätig halten oder neu fertigen. Eine kleine Tochterfirma ist damit beschäftigt und verbucht jährlich einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe, berichtete das Magazin. Porsche zufolge gibt es noch 20 Flugzeuge mit den Porsche-Motoren.

Wiedekings ungewöhnliche Sanierungsidee: Der Konzern will alle Flugzeuge mit den Motoren aufkaufen und stilllegen. Er biete dem Magazin zufolge den Besitzern sogar an, ihre Flugzeuge kostenlos mit einem neuen Antrieb eines anderen Herstellers auszurüsten. Doch viele Eigentümer weigerten sich, weil der Porsche-Motor als überlegen gilt.

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