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Ruhige Nächte für Besitzer von Porsche-Klassikern

Neuer Diebstahlschutz für 356, Elfer und Co.

Porsche 911 2.0 Targa F-Modell Soft-Window Foto: Max Mallen/Porsche

Besitzer von klassischen Porsche können künftig ruhiger schlafen. Die Zuffenhausener bringen einen neuen GPS-unterstützten Diebstahlschutz für Old- und Youngtimer der Marke. Inklusive Alarm-App.

07.11.2017 Patrick Lang 1 Kommentar Powered by

Das ist doch mal wieder ein Musterbeispiel für die Zusammenführung von Tradition und Moderne. Auf der einen Seite ein klassischer Porsche, auf der anderen Seite GPS-Satelliten-Technik und eine App fürs Smartphone. Die Zuffenhausener bringen im Frühjahr 2018 ein Diebstahlschutz-System für 356 und Co. auf den Markt. Es trägt den klangvollen Namen „Porsche Classic Vehicle Tracking System“ und besteht aus einem Sensorpaket, das an verborgenen Stellen im Fahrzeug integriert wird. Diese Sensoren sind in der Lage, mit einem europaweiten Sicherheitsnetz zu kommunizieren. Bei einem Diebstahlversuch löst das System einen Alarm aus, der das international agierende Sicherheitszentrum und den Fahrzeugbesitzer vom drohenden Unheil in Kenntnis setzt. Auch ein Abklemmen der Batterie verhindert das Signal nicht.

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Sobald der Besitzer mit der zugehörigen kostenfreien App den unbefugten Zugriff bestätigt, werden die zuständigen Behörden informiert. Per GPS-Signal werden dabei der Aufenthaltsort oder die Fahrtroute des Autos ermittelt. Optional besteht auch die Möglichkeit, per Funkbefehl einen Wiederstart des Motors zu verhindern. Der Besitzer hält dabei den Kontakt zum Sicherheitszentrum desjenigen Landes, in dem er das Tracking System erworben hat, um damit Sprachbarrieren auch im Ausland zu vermeiden.

Gebiet und Geschwindigkeit festlegen

Je nach Ländervariante bietet die Porsche Classic App auch weitere Funktionen an, wie etwa Geofence. Wird ein Klassiker beispielsweise für eine Probefahrt ausgeliehen, kann ein Gebiet definiert werden, das nicht verlassen werden darf. Andernfalls wird ebenfalls Alarm ausgelöst. Auch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit lässt sich festlegen und per Satellit verfolgen. Natürlich gibt es immer wieder Situationen, in denen das System keinen Alarm auslösen soll, etwa in der Werkstatt oder beim Transport via Anhänger. Für diese Fälle hält die App entsprechende Modi bereit, die den Alarm für einen definierten Zeitraum entschärfen.

Porsche 356 und 911 CarreraCarrera für Könner und Kenner

Erhältlich ist das Porsche Classic Vehicle Tracking System bei Porsche Classic oder im zuständigen Porsche Zentrum. Sollten Sie jetzt anführen, dass das mit dem 356 gar nicht klappen kann, weil der über ein Sechs-Volt-Bordnetz verfügt – kein Problem. Dafür gibt es dann den passenden Spannungswandler. Ein Preisschild hat Porsche noch nicht an das Diebstahlschutz-System geklebt.

Neuester Kommentar

Nützt leider alles nichts. Mein 911er stand in einer abgeschlossenen Einzelgarage. Fahrzeug verschlossen, Lenkradschloss eingerastet, mechanische Lenkradkralle dran, aktiver versteckter GPS-Tracker, akustische und optische Alarmanlage.
Ergebnis: Sicherheitsschloss Garagentor aufgebohrt und geöffnet, Fahrzeugverriegelung geöffnet, Lenkradschloss geknackt, Lenkradkralle durch Zerschneiden des Lenkrads entfernt, GPS-Tracker durch Störsender wirkungslos gemacht, Alarmanlage von der Stromversorgung getrennt. Fahrzeug weg!

merz484 8. November 2017, 07:56 Uhr
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