Porsche Panamera

Erste Vorstellung

Foto: Schulte-Nextline 29 Bilder

Ab Frühjahr 2009 bringt Porsche erstmals mit dem Porsche Panamera eine viertürige Luxuslimousine – und geht es um die Zahl seiner Paparazzi, ist der im März 2009 debütierende Panamera jetzt schon ein Superstar.

Unter der Vorderhaube des Panamera wartet prinzipiell Bekanntes: ein 3,6-Liter-V6 von VW mit 300 PS und der auch im Cayenne bollernde, weiter reibungsoptimierte 4,8-Liter-V8.

In der Saugvariante stemmt der Direkteinspritzer bis zu 400 PS, der Turbo mobilisiert sogar 500. Massive Leistungssteigerung ist nicht das Thema – Porsche legt mehr Wert darauf, den Verbrauch des Panamera im Vergleich zum ähnlich motorisierten Cayenne-Modell um 20 Prozent nach unten zu drücken. Dabei helfen die deutlich kleinere Stirnfläche, über 400 Kilogramm weniger Gewicht (unter vier kg/PS Leistungsgewicht für den Turbo) durch massiven Einsatz von Aluminium- und Magnesium-Komponenten sowie ein niedrigeres Drehzahlniveau bei gleicher Geschwindigkeit. Dafür sorgt auch das serienmäßige, von ZF entwickelte PDK-Doppelkupplungsgetriebe.

Spar-König mit unter neun Liter pro 100 Kilometer soll der 2011 erscheinende V6-Hybrid mit 350 PS werden. Dann füllt sich das Volumen unterhalb des Kofferraums mit einem rund 50 PS starken Elektromotor und einer Nickel-Metallhydrid-Batterie – eine gemeinschaftliche Entwicklung mit VW (Touareg) und Audi (Q5). Die energetisch dichtere Lithium-Ionen-Batterie kommt später, noch bereitet sie thermisch zu große Probleme.

Einen fahrdynamisch wirksamen, grundsätzlich heckbetonten Allradantrieb mit elektronisch gesteuerten Lamellensperren erhält der neue Porsche-Häuptling ebenfalls. Er basiert aber nicht auf dem des Cayenne, sondern dem des aktuellen 911. In Sachen Fahrwerk schießt Porsche aus allen Rohren. Neben dem adaptiven Dämpfersystem (PASM) kümmert sich eine Luftfederung mit per Ventil zuschaltbarem zusätzlichem Luftvolumen um das Straßenbügeln. Zusammen mit den schon im Cayenne verwendeten aktiven Stabilisatoren (PDCC) soll der Panamera beweisen, dass hohe Sportlichkeit und Komfort keine Gegensätze sein müssen. Der Preis: Unter 80.000 Euro wird auch die kleine V6-Einstiegsversion nicht zu haben sein. So sichert sich der Panamera seine Exklusivität.

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