Porsche

Pflichtangebot für Audi

Foto: dpa

Der Sportwagenbauer Porsche hat am Montag (29.9.) für die VW-Tochter Audi ein formales Pflichtangebot vorgelegt.

Dieser Schritt sei gesetzlich vorgeschrieben, nachdem Porsche Mitte September seine Anteile an VW auf mehr als 35 Prozent aufgestockt habe und damit die Kontrolle bei VW übernommen habe, teilte der Sportwagenbauer am Montag in Stuttgart mit. „Allerdings sieht Porsche Audi als integralen Bestandteil des Volkswagen-Konzerns und hat nicht die Absicht, Audi herauszulösen.“


Deshalb biete Porsche den Audi-Aktionären lediglich den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestpreis von 485,83 Euro je Aktie, teilten die Stuttgarter mit. VW habe bereits angekündigt, die Offerte für seine 99,14 Prozent Audi-Aktien nicht anzunehmen. Das Angebot richte sich deshalb nur an die restlichen rund 370.000 Audi-Aktien mit einem Gesamtwert von rund 180 Millionen Euro. Die Annahmefrist für das Pflichtangebot endet am 27. Oktober 2008.

Außerhalb dieses Pflichtangebots will Porsche eigenen Angaben zufolge keine Audi-Aktien kaufen. Der Sportwagenbauer habe Volkswagen außerdem angeboten, dem Unternehmen die im Rahmen der Pflichtofferte angebotenen Papiere weiterzuverkaufen.

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