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Porsche 918 Spyder
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Porsche will Ferrari attackieren

Sportwagen für wirklich Reiche

"Es hat mich schon immer irritiert, dass der 911er irgendwo bei 250.000 Euro aufhört und es dann erst wieder mit dem 918er für 750.000 Euro weitergeht", sagte der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG in der Süddeutschen Zeitung (Montag, 29.8.) über die Preislücke zwischen den Flaggschiffen der Stuttgarter. "Dazwischen tummelt sich - relativ kommod und konkurrenzlos - Ferrari. Da müssen wir rein", ergänzte er.

Müller hatte bereits vor einigen Wochen angekündigt, Ferrari in diesem speziellen Kundensegment der Superreichen Konkurrenz machen zu wollen. Während sich so mancher Gutbetuchte den Kultsportler 911 für rund 100.000 Euro auch als Lebenstraum leisten kann, fährt Ferrari in einer ganz anderen Nische, in der Autos einige 100.000 Euro kosten.

Porsche zielt auf Multimillionäre

In dieser Zielgruppe der Multimillionäre ist Porsche bisher nur mit dem 918 Spyder unterwegs: Der auf 918 Einheiten limitierte PS-Bolide soll knapp 800.000 Euro kosten und erstmals 2013 vom Band rollen.

Die zum Fiat-Konzern zählende Marke Ferrari brachte 2010 insgesamt 6.461 Autos in Kundenhand (2009: 6.293 Einheiten). Selbst wenn es Porsche gelingen sollte, einige Hundert Ferrari-Käufer abspenstig zu machen, wäre das nur ein Bruchteil auf dem Weg zum Gesamtziel der Zuffenhausener: Sie wollen 2018 rund 200.000 Autos verkaufen. In diesem Jahr soll die Marke der 100.000 durchbrochen werden.

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