Porsche will rund 5.000 Panamera pro Jahr absetzen

Foto: SB Medien 29 Bilder

Porsche rechnet damit, dass sein Absatz in Deutschland dank des neuen Panamera, der 2009 auf den Markt kommt, erstmals die Marke von 20.000 Fahrzeugen überspringen wird. Porsche-Deutschland-Chef Bernhard Maier traut dem neuen viertürigen Sport-Coupé einen Absatz von rund 5.000 Stück jährlich allein in Deutschland zu.

Im vergangenen Jahr hatte Porsche insgesamt 17.663 Fahrzeuge in Deutschland abgesetzt. "Den nächsten wirklich substantiellen Volumensprung erwarte ich mit Einführung des Panamera", kündigte Maier im Gespräch mit auto motor und sport an. "Wir haben ausführliche Marktuntersuchungen durchgeführt und sind zum Ergebnis gekommen, dass wir jährlich weltweit mindestens 20.000 Panamera-Fahrzeuge verkaufen können. In Deutschland verkaufen wir bis zu 5.000 Cayenne pro Jahr. Das Marktumfeld für den Panamera ist aber ungleich größer. Trotzdem rechnen wir als konservative Kaufleute für den Panamera mit einem ähnlichen Volumen. Allerdings nicht gleich im ersten vollen Verkaufsjahr."

Gran Turismo führt zur Verbreiterung der Kundenbasis

Dabei geht Maier davon aus, dass der Panamera vor allem Neukunden für Porsche gewinnen und weniger Kunden anderer Porsche-Modelle ansprechen wird. "Unsere Marktanalysen haben ergeben, dass der heutige 911-Kunde neben seinem Sportwagen im Durchschnitt noch 2,2 weitere Fahrzeuge in der Garage stehen hat - sehr häufig einen Geländewagen und eine Limousine. Das heißt: Die Substitutionsrate wird überschaubar bleiben. Wir schätzen, dass sie zwischen fünf und maximal zehn Prozent liegen wird. Unser neuer Gran Turismo wird also zu einer deutlichen Verbreiterung der Kundenbasis für Porsche beitragen."

Kein gemeinsamer Vertrieb mit Audi

Zuversichtlich ist Maier, dass Porsche trotz des Absatzeinbruchs von 9,8 Prozent im ersten Quartal die Vorjahresmarke von 17.663 Fahrzeugen im laufenden Jahr mindestens halten wird. "Wir sehen das Minus für die ersten drei Monate gelassen. Das Jahr hat ja gerade erst begonnen. Außerdem haben wir wie schon in den Vorjahren auch für 2008 noch einige Pfeile im Köcher. Deshalb sehen wir absolut keinen Grund, von unseren ehrgeizigen Zielen für das laufende Kalenderjahr abzurücken. Außerdem hatten wir im März 2008 eine einwöchige Produktionsunterbrechung in Zuffenhausen." Festhalten will Porsche am eigenen Vertrieb auch nach der bevorstehenden Mehrheitsübernahme am VW-Konzern. Ein gemeinsamer Vertrieb etwa mit Audi sei undenkbar. "Definitiv nein. Wir haben von Anfang an betont: Porsche bleibt Porsche, und Volkswagen soll Volkswagen bleiben. Deshalb wird es auch im Vertrieb keine Vermengung der Strukturen oder Kulturen geben."

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