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Prämie für E-Autos und Plug-in-Hybride

Für diese Autos gibt's Geld vom Staat

BMW i3, Mercedes B-Klasse Electric Drive, VW e-Golf, Frontansicht Foto: Arturo Rivas 44 Bilder

Mit bis zu 5.000 Euro Prämie fördert der Staat den Kauf eines Elektro-Autos oder Plug-in Hybrids. Sehen Sie hier die Liste der förderfähigen Modelle, erfahren alles zu den Bedingungen und laden die aktuelle BAFA-Liste herunter.

06.12.2017 Holger Wittich 4 Kommentare

Der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines Elektrofahrzeugs nach dem 18. Mai 2016 – auch die Erstzulassung muss nach diesem Datum liegen – wird mit einer Prämie von 4.000 Euro belohnt. Plugin-Hybride werden mit 3.000 Euro gefördert, die Kaufpreis-Höchstgrenze liegt bei 60.000 Euro (Netto-Listenpreis) für das Basisfahrzeug. Der Bund und die Autohersteller teilen sich die Prämie je zur Hälfte.

Tesla seit November nicht mehr dabei

Das Model S bietet Tesla mit reduzierter Ausstattung an und senkt damit den Grundpreis unter die Grenze von 60.000 Euro. Die Zusatzausstattung können Kunden in einem Paket für 13.000 Euro dazukaufen – ebenso die höheren Leistungsversionen. Zur Zeit findet sich jedoch kein Tesla in der Liste förderfähiger Modelle, die Bafa hatte das Modell von der neuesten Liste, die am 30. November 2017 erschienen ist, gestrichen.

Hier die wichtigsten Fakten zur E-Auto-Förderung

  • Kaufprämie für Elektroautos: 4.000 Euro (ab 2018: 3.000 Euro)
  • Kaufprämie für Hybrid-Modelle sowie Brennstoffzellen-Fahrzeuge: 3.000 Euro (ab 2018: 2.000 Euro)
  • Keine Prämie erhalten Hybrid-Fahrzeuge ohne externe Lademöglichkeiten
  • Maximaler Fahrzeugpreis für die Prämie: 60.000 Euro
  • Start der Prämien-Auszahlung: 18. Mai 2016 (Kaufdatum)
  • Höhe des Prämientopfes: 1,2 Mrd. Euro (50% trägt der Bund, 50% die Autoindustrie)
  • Maximale Laufzeit der Förderung: Bis 2019 bzw. bis der Fördertopf leer ist
  • Die Abwicklung der Prämie erfolgt direkt beim Kauf über den Hersteller, Anträge auf den Umweltbonus können ab dem 2. Juli 2016 bei der BAFA gestellt werden

E-Auto-Prämie auch für Plug-in-Hybride

Die E-Auto-Förderung wird nach dem Windhundverfahren ausbezahlt, wie es schon 2009 bei der Abwrackprämie galt. Heißt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Ist die Summe aufgebraucht, gibt es keine Prämie mehr. Auf Elektroautos bezogen wäre dann bereits nach 300.000 Fahrzeugen Schluss, bezieht man Plug-in-Hybride mit ein, könnten davon beispielsweise der Kauf von 200.000 Fahrzeugen bezuschusst werden sowie 150.000 rein elektrisch betriebene Autos. Für Luxusautos, die mehr als 60.000 Euro kosten, soll es überhaupt keine Förderung geben. Anträge auf die Förderung können ab dem 2. Juli 2016 bei der Bafa gestellt werden.

Eine Übersicht der förderungsfähigen Autos (Stand: 30. November 2017) finden Sie im Download und in der Fotoshow.

Neuester Kommentar

Hallo ecki1,
Nur die Privilegierten werden bevorzugt!!!
Ich weiß nicht was Sie vor dem posten rauchen? So ein Schwachsinn, wenn genau das wäre,
dann müssten alle E-Autokäufer die eine Kiste über 60.000€ kaufen bevorzugt werden und genau
dem ist nicht so, genau die werden ausgegrenzt, denn die Erhalten keine Prämie. Also wenn die, die
Unter 15.000€ eine Kste kaufen die Förderung bekommen sollen, dann darf es aber auch keine Obergrenze
geben!
Gruß brezi55
P.S. Ferner heißt es in die Arbeit und nicht auf die Arbeit, gibt keinen Sinn!

Brezi55 23. Juli 2016, 10:42 Uhr
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