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Preis-Leistungsverhältnis in Euro pro PS

Hier gibt es die billigsten Pferdestärken

Viele Sportwagen strotzen nur so vor Leistung. Doch die hat in den meisten Fällen auch ihren Preis. Wir zeigen Ihnen das wahre Preis-Leistungsverhältnis auf dem deutschen Automarkt – in Euro pro PS. Und Sie glauben garnicht, was man für gut 100 Euro pro PS so bekommen kann.

03.08.2018 Andreas Haupt, Marcel Sommer Powered by

Viele Autobegeisterte kennen neben Leistung, Beschleunigung oder Topspeed solch speziellen Daten wie das Leistungsgewicht oder die maximal erreichbaren G-Kräfte ihres automobilen Traums. Doch wie schaut es mit dem PS-Preis aus? Wir haben keine Mühen gescheut, unsere Datenbank auf den Kopf gestellt und alle Modelle, die in Deutschland aktuell angeboten werden, gegeneinander gerechnet. Mit dem spannenden Ergebnis, dass die günstigsten Pferdestärken nicht unbedingt nur in den Regalen der „Billiganbieter“ zu finden sind.

Die unangefochtene Nummer eins in unserem Ranking ist der Lada Granta 1.6 8V. Mit einem 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner und 87 PS ist die Stufenheck-Limousine ab 7.260 Euro zu haben. Macht unterm Strich einen PS-Preis von 83 Euro. Für viele überraschend geht es nach den Dacias und Ladas erst ab Platz 7 zur Sache. Denn mit dem Ford Mustang Coupé 5.0 Ti-VCT V8 donnert ein echtes Musclecar in die Top 10. Der 46.500 Euro teure Ami mit 450 PS durchbricht soeben die 100 Euro pro PS-Grenze (103 Euro). Das nächste Musclecar, das Chevrolet Camaro Coupé 6.2 V8 mit 453 PS kommt ebenfalls noch in die Top 10 (Platz 9 mit 105 Euro pro PS).

Ford Mustang GT (2018) Foto: Barry Hayden & Charlie Magee
Der Ford Mustang ist der günstigste Kraftprotz im Euro pro PS-Ranking.

Zwischen 110 und 120 Euro pro PS geht es heiß her

Besonders für Freunde von kleinen Flitzern ist die Euro pro PS-Liste zwischen 110 und 120 Euro spannend. Denn genau dort tummeln sich VW Polo GTI, Renault Mégane und Clio in den R.S.-Varianten, Seat Leon Cupra 300, Hyundai i30 N, Peugeot 208 GTi, Honda Civic Type R oder auch Ford Fiesta ST. Den einen oder anderen Besitzer dieser Modelle wird es freuen, dass auch der 717 PS starke Dodge Charger SRT Hellcat mit 111,44 Euro mittendrin im Kleinwagen-Sportler-Revier zu finden ist.

Ein Blick ans andere Ende der Euro pro PS-Liste lässt hingegen echte Rechenspinnereien zu, wie zum Beispiel: Wenn die Pferdestärken bei einem VW Polo GTI dasselbe kosten würden, wie die eines Pagani Zonda HP Barchetta, dann würde der Wolfsburger 3.947.400 Euro, sprich fast vier Millionen Euro kosten. Anders herum wäre es natürlich nett, wenn das teuerste Serienauto der Welt statt 15 Millionen Euro, nur 63.080 Euro kosten würde (760 PS zum Lada Granta-PS-Preis). Ganz hart wird es, wenn der stärkste Wagen auf dem Markt, der 1.500 PS-Bugatti Chiron mit dem Pagani-PS-Preis kombiniert wird. Das Ergebnis: der Bugatti wäre mit 29,6 Millionen Euro doppelt so teuer wie sein Supersportwagen-Konkurrent.

Neuester Kommentar

Das sind keinesfalls sinnlose Rechenspielchen. Es zeigt, dass man mit einem Chevrolet Camarro oder einem Ford Mustang durchaus ernsthaft sportliche Wagen mit sehr viel Leistung für sehr wenig Geld kriegt.
Da kann DP gleich einpacken.

hansam 4. August 2018, 20:20 Uhr
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