Lotus Evora 400 Genf Stefan Baldauf
Lotus Evora 400
Lotus Evora 400
Lotus Evora 400
Lotus Evora 400
11 Bilder

Preis Lotus Evora 400

Über 400 PS für unter 100.000 Euro

Lotus hat seinen Evora überarbeitet. Mit seinen 406 PS soll der neue Evora der stärkste je gebaute Serien-Lotus sein. Der Grundpreis liegt bei 96.000 Euro.

Bei Lotus stehen die Zeichen auf Wachstum, doch bevor ganz neue Modelle an den Start gehen, werden die aktuellen Sportler modernisiert. Zuerst ist der Lotus Evora an der Reihe, der auf dem Genfer Autosalon 2015 ausgestellt wurde.

Lotus Evora 400 mit 406 PS

Für den Publikumsauftritt mörtelt Lotus den viersitzigen Mittelmotor-Sportwagen, der seit 2009 die Lotus-Modellpalette schmückt, kräftig auf und macht ihn zum stärksten je gebauten Serienmodell. Der 3,5-Liter-V6 aus dem Toyota-Regal bekommt eine neue Software aufgespielt, dazu pflanzt ihm Lotus einen neuen Kompressor ein und verbaut zusätzlich einen Wasserluftkühler.

Dank dieser Maßnahmen steigt der Output des V6 von 350 auf 406 PS. Das entspricht einem Leistungsplus von 16 Prozent. Mehr Arbeit kommt auch auf die Kurbelwelle zu, die im neuen Lotus Evora 410 statt 400 Nm (ab 3.500 bis 6.000/min.) an Drehmoment stemmen muss.

Für die Verbindung zwischen Motor und Straße sorgen nach wie vor ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder eine Sechsgang-Automatik. Allerdings wurden die Schaltboxen überarbeitet. Eine neue Kupplungsscheibe soll den manuellen Schalter auf Vordermann bringen, für das Automatikgetriebe passte Lotus die Übersetzung an. Für den Handschalter verbaut Lotus außerdem ein Sperrdifferential, das für bessere Traktion sorgen soll.

In 4,2 Sekunden auf Tempo 100

Apropos Traktion: Der neue Lotus Evora 400 soll in 4,2 Sekunden die 100-km/h-Schranke durchbrechen. Zum Vergleich: Der Vorgänger benötigte vier Zehntel länger für den Standardsprint. Schluss soll mit dem Lotus Evora erst bei 300 Sachen sein. Für bessere Kurvenfahrten überarbeitete Lotus die Feder- und Dämpfereinheiten.

Um den potenteren Lotus Evora zu zügeln, verbauten die britischen Ingenieure größere Bremsscheiben in den Dimensionen 370 x 32 mm an der Front und 350 x 30 mm im Heck (Vorgänger: 350 x 32 mm und 332 x 26 mm). Die neuen Bremsen verstecken sich hinter neuen Aluminiumschmiederädern, vorne 19 hinten 20 Zoll groß. Die Radkränze speckten um 3,3 Kilogramm ab.

Lotus Evora 400 verliert 22 Kilo

Ohnehin soll der britische Mittelmotorsportwagen ein paar Pfunde verloren haben. 22 Kilogramm um genau zu sein. Der Evora bringt jetzt 1.415 Kilos auf die Waage. Weitere Gewichtseinsparungen verbuchte Lotus unter anderem bei den Vordersitzen, die um je 3 Kilogramm leichter sein sollen. Leichter soll auch der Einstieg in den Lotus Evora von der Hand gehen. Dafür wurden die Seitenschweller um 4,3 Zentimeter. Sie liegen außerdem um 5,6 Zentimeter tiefer. Der Innenraum mit überarbeiteter Instrumententafel soll zudem geräumiger sein als noch beim Vorgänger. Erstmals zieht in den Lotus Evora auch ein Start-Stopp-System ein.

Front und Heck gestalteten die Lotus-Designer neu. Die Vorderpartie des Sportlers ziert eine neue Schürze mit nun drei großen Lufteinlässen. Der stärkere Motor bedarf einer stärkeren Kühlung. Im Heck trägt der Lotus Evora einen neuen, dreiteiligen Spoiler – in der Mitte befindet sich das dritte Bremslicht – und einen überarbeiteten Diffusor. Auch in der Länge hat sich etwas getan. Der Lotus Evora wuchs um 3,5 Zentimeter auf 4,394 Meter.

Beim Preis haben es die Briten verstanden unter der magischen 100.000 Euro-Grenze zu bleiben. 96.000 Euro steht als Grundpreis in der Liste. Bestellt werden kann ab sofort, ausgeliefert wird ab August.

Zur Startseite
Verkehr Verkehr Audi R8 V10 Plus Genf Generation 2 mit Laser-Licht und 610-PS-V10 Audi R8 (2015) auf dem Genfer Autosalon
Lotus Evora
Artikel 0
Tests 0
Generationen 0
Alles über Lotus Evora
Mehr zum Thema Auto Salon Genf
Seat Leon Cupra Erlkönig
Neuheiten
Honda e Prototype Studio 2019
Neuheiten
Piech Mark Zero
Neuheiten