Premiere Mercedes Vito

Neuer Allrad-Kasten

Mercedes Vito Foto: Mercedes 39 Bilder

Nach der Vorstellung der luxuriösen V-Klasse zeigt Mercedes nun die nützliche Variante: der Vito kommt auch künftig mit Allradantrieb.

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Mit Vito und Viano war Mercedes bislang stets zweiter Sieger. Der Erzrivale VW-Bus ist nach wie vor Maßstab in der Großraum- und Transporterklasse. Mit der dritten Generation V soll sich nun zumindest der Abstand verringern. Wie schon bei den Vorgängermodellen bleibt das Angebot zweigeteilt. Die Pkw-affine Kundschaft wird mit der neuen V-Klasse bedient und bekommt ein luxuriöses Limousinen-Ambiente (mehr zu neuen V-Klasse hier bei den Kollegen von auto, motor und sport).

Mit Allrad wird es teuer

Die Nutzfahrzeug-Klientel bekommt hingegen den Vito, der sich von der V-Klasse durch weniger Geräuschdämmung, einfachere Materialien und weniger Luxus-Optionen unterscheidet. Drei Längen des neuen Vito werden angeboten, erhältlich sind außerdem drei verschiedene Karosserieformen: geschlossener Kasten, teilverglaster Kasten (Vito Mixto) und ein verglaster Bus (Vito Tourer). Im Vergleich zur V-Klasse, deren Preisliste erst deutlich über 40.000 Euro beginnt, ist der neue Vito auf den ersten Blick ein Schnäppchen: das Basis-Modell, ein spartanisch ausgestatteter Kasten mit dem 88 PS leistenden 1,6-Liter-Diesel, startet bei 21.408 Euro.

Das Basismodell ist allerdings nur als Fronttriebler zu haben. Wer den Vito mit Allradantrieb wünscht, etwa zum Umbau als Reisemobil oder als praktisches Baustellen-Fahrzeug, lernt das andere Ende der Vito-Preisliste kennen. Denn unabhängig von der Karosserieform gibt es den Allradantrieb im neuen Mercedes Vito ausschließlich mit der Topmotorisierung (Vito 119 BlueTEC). Das bedeutet 190 PS aus 2.134 Kubikzentimeter Hubraum, welche dem Mercedes Vito ausgesprochen muntere Fahrleistungen verleihen. Es bedeutet aber auch wenigstens 39.508 Euro Basispreis für das Auto mit serienmäßiger 7-G-Tronic-Automatik sowie zusätzlich 3.927 Euro für das Allradsystem.

Neuer Mercedes Vito in drei Varianten

In den Innenraum-Abmessungen unterscheidet sich der neue Mercedes Vito kaum vom Vorgänger, die 14 Zentimeter zusätzliche Länge verschwinden großteils im verlängerten, Fußgängerschutz-optimierten Vorbau. Der Verbrauch soll im Vergleich zur Vorgänger-Generation durchgängig um rund 20 Prozent reduziert sein. Eine elektromechanische Lenkung und ein überarbeitetes Fahrwerks-Layout mit hinterer Schräglenker-Achse sorgen für besseres Fahrverhalten. Der verglaste Vito Tourer bekommt serienmäßig ein Komfort-Fahrwerk, das für die Kastenwagen-Varianten optional lieferbar ist. Standard bei den Vito Kastenwagen ist ein Schwerlast-Fahrwerk.

Die Allrad-Version des neuen Mercedes Vito wird voraussichtlich im Dezember 2014 in den Markt starten.

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