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PSA-Halbjahresbilanz

Peugeot Citroën lässt Krise hinter sich

Europas zweitgrößter Autobauer PSA Peugeot Citroën fährt mit Vollgas aus der Krise. Das Unternehmen registrierte im ersten Halbjahr 2010 einen Rekordabsatz und einen Gewinn von 680 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte unter dem Strich noch ein Verlust von 962 Millionen Euro gestanden.

Der Umsatz konnte von 23,5 Milliarden auf 28,4 Milliarden Euro gesteigert werden, wie der französische Konzern am Mittwoch in Paris berichtete. Dies entspricht einem Zuwachs von 20,8 Prozent.

PSA erwartet Milliardengewinn

In Europa rechnet PSA nach dem Ende der staatlichen Abwrackprogramme mit einem Marktrückgang im Jahr 2010 von sieben Prozent. Zuletzt war allerdings noch ein Minus von neun Prozent prognostiziert worden. In China sei mit zweistelligen und in Lateinamerika mit hohen einstelligen Wachstumsquoten zu rechnen, hieß es. Für das Gesamtgeschäftsjahr peilt PSA einen operativen Gewinn vor Sondereinflüssen von rund 1,5 Milliarden Euro an. "Die Gruppe ist auf einem guten Weg, wieder zu nachhaltiger Ertragskraft zu kommen", kommentierte Konzernchef Philippe Varin.
 
Zuversichtlich stimmt die Franzosen vor allem die neue Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Changan. Von 2015 an soll jedes zweite Auto außerhalb von Europa verkauft werden. Bislang ist es etwa jedes dritte Fahrzeug.

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