PSA kauft Ambassador

Indische Traditionsmarke wird französisch

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Während der Autokonzern PSA in Europa mit dem US-Konkurrenten GM über Opel verhandelt, haben die Franzosen sich in Inden den Traditionshersteller Ambassador gesichert.

Bislang gehörte die Marke Ambassador zum indischen Autokonzern Hindustan Motors. Ambassador hatte nur ein Modell im Programm und zwar den Ambassador. Dieser basierte auf dem britischen Morris Oxford-Modell von 1950, begann seine Karriere dann 1957. Lange Jahre war er das einzig verfügbare indische Auto und kam auf einen Marktanteil von rund 70 %. Seit den 80er Jahren leidet der Ambassador, besonders durch den Markteintritt von Suzuki-Maruti, zunehmend unter Konkurrenzdruck durch modernere und billigere Autos. Besonders beliebt war der Ambassador bei indischen Taxi-Unternehmern. 2014 wurde die Produktion dann eingestellt.

Billigmarke für Indien

Gekauft hat PSA die Markenrechte an Ambassador vom Hindustan-Mutterkonzern C K Birla für 12 Millionen Dollar, nachdem die Franzosen mit den Indern ein Joint-Venture zur Produktion von Autos in Indien gegründet hat. PSA will ab 2018 wieder auf den indischen Markt zurückkehren und könnte dazu als Billiglabel Ambassador wiederbeleben.

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