Put-Option

Fiat droht GM

Foto: Fiat; GM

Der Turiner Fiat-Konzern will gegen seinen US-Partner General Motors (GM) rechtliche Schritte einleiten, falls dieser eine vor knapp fünf Jahren vereinbarte Option zum Kauf von Fiat Auto nicht einhält.

Dies berichteten italienische Zeitungen am Mittwoch (8.12.) unter Berufung auf informierte Kreise. Die Option würde am 1. Januar 2005 in Kraft treten und es dem italienischen Unternehmen erlauben, seine Autosparte an die Amerikaner zu verkaufen. GM hatte zuletzt mehrmals durchblicken lassen, dass die Option ausgelaufen sei, da Fiat mehrere Vertragsklauseln gebrochen habe.

Den Angaben zufolge sollen die juristischen Schritte nicht notgedrungen in die Veräußerung von Fiat Auto münden. Es gehe in erster Linie darum, die Angelegenheit zu klären. Der US-Riese könnte Medienberichten zufolge eine milliardenschwere Summe bezahlen, um sich von der Option zu befreien. Die Fiat-Autosparte ist hoch verschuldet. "Der Waffenstillstand zwischen Fiat und GM ist beendet", schrieb die Zeitung "La Repubblica" am Mittwoch.

Die Führungsspitzen von Fiat und GM wollen sich am kommenden Dienstag (14.12.) in Zürich treffen. Dabei soll es auch um die Option gehen. Die Turiner Gruppe hat unterdessen eine für Montag geplante Verwaltungsratssitzung, bei dem die Pläne für 2005 behandelt werden sollten, auf den 23. Dezember verschoben.

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