Q1

BMW steuert auf Rekordergebnis zu

Foto: BMW 12 Bilder

Der BMW-Konzern steuert dank eines florierenden Absatzes und Sondereffekten mit hohem Tempo auf den geplanten Rekordgewinn zu. "Wir sind auf gutem Weg, 2006 zum besten Jahr der Unternehmensgeschichte zu machen", sagte BMW-Chef Helmut Panke am Mittwoch (3.5.) in München.

Im ersten Quartal wuchs das Vorsteuerergebnis vor allem wegen eines Einmalgewinns aus der Umwandlung einer Anleihe auf Rolls-Royce-Aktien um knapp 58 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Auch ohne diesen Sondereffekt konnte das Ergebnis noch um zwölf Prozent zulegen.

BMW sieht sich derzeit als weltweit führender Hersteller von so genannten Premium-Modellen. Der Absatz legte in den ersten drei Monaten dieses Jahres um knapp 14 Prozent zu: 332.923 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce konnten verkauft werden. Im April hat sich das Wachstum laut Panke allerdings verlangsamt. Die Zahl der Auslieferungen sei um 3,5 bis vier Prozent gestiegen. Der Konzern verwies auf die hohe Ausgangsbasis im April 2005, als der 3er neu eingeführt worden war. "Der April war unverändert stark", sagte Panke.

Gesamtjahr: Vorsteuergewinn bis zu vier Milliarden Euro

Im Gesamtjahr will BMW den Vorsteuergewinn trotz der Belastungen durch hohe Rohstoffpreise und den starken Euro von zuletzt knapp 3,3 auf vier Milliarden Euro steigern. Dabei werde der Konzern nicht nur von dem Sondereffekt, sondern auch von einem neuen Absatzrekord und einem verbesserten Produktmix profitieren, betonte Panke. "Damit soll das laufende Jahr operativ, also ohne den Sondereffekt, das beste Jahr in der Geschichte des Unternehmens werden."

Der Umsatz wuchs im ersten Quartal etwas langsamer als der Absatz: Die Erlöse legten um gut zwölf Prozent auf 11,6 Milliarden Euro zu. Dabei stieg der Auto-Umsatz um knapp 12,8 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro. Das Geschäft mit Motorrädern sank dagegen leicht auf 313 Millionen Euro. Panke führte dies auf den langen Winter zurück.

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