Rallye Sardinien

Sieg für Loeb

Foto: Mc Klein 45 Bilder

Weltmeister Sebastien Loeb konnte am Sonntag (18.5.) auf Sardinien seinen vierten Saisonsieg feiern. Die letzten Angriffe der Ford-Piloten kamen zu spät.

Am Ende kam die Aufholjagd der Ford-Piloten Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala zu spät. Der Minuten-Rückstand vom Freitag schrumpfte zwar stetig, am Ende gingen dem finnischen Ford-Duo jedoch die Prüfungen aus. Mit einem Rückstand von nur 10,6 Sekunden blieb Hirvonen schließlich Rang auf zwei, Latvala belegte 4,7 Sekunden dahinter den letzten Podiumsplatz.

„Erst gegen Ende hatte ich endlich ein gutes Gefühl im Auto. Es war wirklich sehr eng“, sagte Hirvonen nach der letzten Prüfung. Mit Rang zwei hält sich der Finne in der Gesamtwertung noch mit drei Punkten Vorsprung vor Loeb. Dieser wiederum kann sich damit trösten, dass er in zwei Wochen in Griechenland nicht den Straßenfeger spielen muss. „Der Sieg war wirklich wichtig im Hinblick auf die WM-Tabelle“, sagte Loeb erleichtert. „Aber es war eine sehr schwierige Rallye für uns. Ich musste von Anfang an Anschlag fahren.“

Latvala lässt Punkte liegen

Obwohl auf Sardinien mehr drin war als Rang drei, äußerte sich auch Latvala im Ziel nicht unzufrieden: „Am Freitag hätte ich von diesem Ergebnis nicht einmal geträumt. Für Griechenland bin ich jetzt sehr zuversichtlich.“ Hinter den beiden Werkspiloten lief mit Gigi Galli ein weiterer Focus auf Rang vier im Ziel ein. Nach seinem Reifenschaden am Freitag holte der Lokalmatador beständig auf und hielt am Abschlusstag auch Dani Sordo im zweiten Citroën auf Distanz. „Jetzt brauche ich erst einmal eine Dusche und einen Teller Nudeln“, sagte der erschöpfte Italiener nach der Abschlussprüfung.

Nach drei Podiumsplätzen in Folge beendete Chris Atkinson die Rallye Sardinien auf Rang sechs. Gerüchten zufolge könnte der alte Impreza auf der Mittelmeerinsel bereits seine Abschiedsvorstellung gegeben haben. Das Team hüllt sich noch in Schweigen, wann das neue Auto Premiere gibt. Auf die Frage, mit welchem Auto er denn bei der nächsten Rallye in Griechenland antreten werden, antwortete Atkinson nur kurz angebunden: „Keine Ahnung!“ In der Gesamtwertung konnte der Australier seinen dritten Rang verteidigen.

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