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Range Rover Modelljahr 2018

SV Autobiograpy und Plug-in im Fahrbericht

Range Rover 2.0L Si4 PHEV Foto: Range Rover 36 Bilder
LA Auto Show 2017

Der Range Rover bekommt einen Hybridantrieb, das Touch Pro Duo Infotainment aus dem Velar und mehr Beinfreiheit. Die SV Autobiography-Version setzt auf absoluten Luxus. Alles zum Modelljahr 2018 des britischen Luxus-Geländewagens. Außerdem haben wir den PHEV genannten Hybriden im Fahrbericht.

01.12.2017 Andreas Of, Gregor Hebermehl 1 Kommentar Powered by

Auf der L.A. Auto Show stellt Land Rover die luxuriöseste Variante des Range Rover vor. Der SV Autobiography soll mit elektrisch schließenden Fondtüren und Liegesitzen wie in der Business-Klasse der Lufthansa besonders viel Komfort bieten. Gebaut wird der Luxus-Range von Jaguar Land Rover Special Vehicle Operations und wer ihn kaufen möchte, sollte mindestens 188.300 Euro bereithalten. Damit ist das neue Modell fast doppelt so teuer wie der günstigste Range Rover.

SV Autobiography mit 1,2 m Beinfreiheit

Range Rover SV Autobiography Foto: Land Rover
Die Fondtüren des SV Autobiography öffnen elektrisch, die Sitze lassen sich in eine Liegeposition bringen.

Der Range Rover SV Autobiography hat immer den langen Radstand, die Karosserie ist 5,20 Meter lang. Die Beinfreiheit vor den Rücksitzen gibt der Hersteller mit 1,2 Metern an. Die Einzelsitze sind durch eine Konsole getrennt, auf der sich unter anderem die Schalter für die elektrisch öffnenden und schließenden Fondtüren befinden. Die Sitze selbst sind dicker gepolstert als in anderen Range Rover und lassen sich mit bis zu 40 Grad Neigungswinkel beinahe in eine Liegeposition bringen. Unterschenkel- und Fußauflagen lassen sich ausfahren und beheizen. Auch eine Hot-Stone-Massage ist möglich.

Zur Serienausstattung des neuen Topmodells zählt eine Uhr im Stil der Zenith Elite 6150 in der hinteren Mittelkonsole. Startknopf, Gangwählhebel und Pedalerie haben eine ähnliche Riffelung wie die Lünette der Uhr.

Ausklapp-Tische und Bildschirme in den vorderen Sitzen gehören ebenso zur Ausstattung wie ein 4G-WLAN und ein Kühlfach zwischen den Rücksitzen. Wer lange Gegenstände transportieren möchte, kann den rechten Rücksitz umklappen. Der mit Holz dekorierte Ladeboden im Kofferraum fährt elektrisch aus.

Luxus-SUV für 188.300 Euro im Video 1:33 Min.

Motoren von 258 bis 565 PS

Käufer haben die Wahl zwischen vier Motoren: Die beiden Diesel sind bekannt, es handelt sich um den TDV6 mit 258 PS und 600 Nm sowie den TDV8 mit 339 PS und 740 Nm. Der Plug-in-Hybrid mit 404 PS und 640 Nm ist neu im Range Rover. Stärker als bisher ist der Topmotor, ein V8-Benziner mit Kompressor und 565 PS.

Modelljahr 2018 mit neuer Technik

Vierzylinder-Hybrid, Doppel-Touchscreen, Gestensteuerung: In den Range Rover zieht die Moderne ein. Zum Modelljahr 2018, das ab sofort bestellbar ist, erweitert Land Rover auch die klassischen Tugenden des Gelände-Klassikers, der in dieser Form seit 2012 auf dem Markt ist: breitere Sitze mit mehr Beinraum sollen den Komfort ebenso erhöhen wie beheizbare Armlehnen.

Außen unterscheidet sich das neue Modelljahr subtil vom Vorgänger: Die Lufteinlässe im Grill wurden breiter, die Motorhaube länger und die Auspuff-Endrohre sind nun in den Stoßfänger integriert.

Matrix-LED und Laser-Fernlicht

Die neuen LED-Scheinwerfer strahlen serienmäßig mit jeweils 12 LEDs. Das optionale Matrix-LED-Licht kommt auf 52 LEDs, die Pixel-LED-Variante leuchtet mit 142 Einzeldioden. Dieses Licht kann weiter mit Laser-Fernlicht aufgerüstet werden, das bis zu 500 Meter weit strahlt.

Hybrid mit 404 PS und 2,8 l/100 km

Range Rover (2018) PHEV Plug-in-Hybrid Foto: Land Rover
Der Range Rover PHEV ist das erste Modell der Marke mit Stecker und E-Motor.

Die größte Neuerung sitzt unter der Haube des komplett aus Alumnium gefertigten Geländewagens: Wer will, kann den Range Rover mit einem Plug-in-Hybrid-Antrieb bestellen. Den Benzinerpart übernimmt dabei ein Zweiliter-Vierzylinder, den ein Turbolader auf 300 PS bringt. Gemeinsam mit einem 85-kW-Elektromotor kommt der Hybridantrieb auf 404 PS Systemleistung und 640 Newtonmeter Drehmoment. Das langt für einen 0-100-km/h-Sprint in 6,4 Sekunden und 220 km/h Höchstgeschwindigkeit – der Ur-Range würde vor Neid erblassen. Das träfe auch auf den Normverbrauch zu, den Land Rover dank 51 Kilometern elektrischer Reichweite mit 28 Gramm CO2 je Kilometer ausweisen kann. Der CO2-Ausstoß liegt bei 64 Gramm/km. In 2 Stunden und 45 Minuten ist der im Heck untergebrachte 13,1-kWh-Akku geladen. Der Elektromotor sitzt vorn am Getriebe, die Kraft überträgt ganz klassisch eine Kardanwelle nach hinten.

Der Hybridantrieb hat zwei Fahrprogramme: Im Parallel-Hybrid-Modus entscheidet die Elektronik, welcher Antrieb genutzt wird, im EV-Modus fährt der Range Rover rein elektrisch.

Fahrbericht Range Rover PHEV

Der groß und rot in der Mittelkonsole sitzende Not-Aus-Knopf ist ein deutlicher Hinweis: Die erste Probefahrt mit dem Range Rover PHEV findet in einem Prototyp statt. Der Innenraum des großen Hybriden ist noch weit entfernt von seinem Serienstadium und lässt darum noch keine Rückschlüsse auf die endgültige Verarbeitungsqualität zu. Im Gegensatz dazu haben das Hybridsystem und die dazugehörende Anzeige auf dem Infotainment-Bildschirm in der Mittelkonsole bereits Serienstatus. Die Anzeige stellt auf Wunsch, wie bei vielen anderen Hybridfahrzeugen auch, den Energiefluss dar. Außerdem lässt sich hier einstellen, ob der 2,5 Tonnen schwere Wagen rein elektrisch fahren soll.

Das Anfahren erfolgt elektrisch und es ist faszinierend, wie der große schwere Wagen geräuschlos und sehr gleichmäßig anschiebt. Schnell schaltet sich der Vierzylinder-Verbrenner zu, der beispielsweise im Jaguar F-Type 2.0 als kleiner Sportwagen-Motor herhalten muss. Auf Asphalt beschleunigt der Hybrid-Geländewagen heftig und die Regelungen zwischen E-Antrieb und Verbrenner sind kaum zu spüren. Die Systemleistung von 404 PS reicht locker für den gelungen gezeichneten englischen Brocken und das Systemdrehmoment in Höhe von 640 Newtonmetern liegt bereits ab 1.500/min an. Die versprochenen 51 Kilometer rein elektrische Reichweite scheinen ein mit vielen Rekuperationsphasen theoretisch erreichbarer Wert zu sein – während der Testfahrt war der 13,1-Kilowattstunden-Akku bereits nach weniger als 30 Kilometern leer. Allerdings musste der Hochvolt-Speicher zuvor auch die Energie für eine kurze rein elektrische Offroadfahrt liefern.

Range Rover 2.0L Si4 PHEV Foto: Range Rover
Auch rein elektrisch angetrieben kommt der neue Range Rover 2.0L Si4 PHEV prima durch das Gelände.

Geländespaß mit rein elektrischem Antrieb

Im Gelände arbeitet das Hybridsystem souverän, wobei hier gerade bei Abstiegen die Regelungen zwischen dem Verbrennungsmotor und dem E-Antrieb deutlich spürbar sind. Bergauf drehen einzelne Räder auf steil-staubigem Geläuf ab und zu kurz durch, bevor sie ausreichend Grip haben. Zu rein elektrischer Fahrweise gezwungen, verläuft die Geländefahrt deutlich gleichmäßiger: Die Räder suchen viel seltener nach Grip, keinerlei Hybridregelungen stören den Komfort und selbst die steile Gefällestrecke lässt sich mit einer Low-Range-Einstellung bremsenfrei meistern. Land Rover dürfte einer der ersten Hersteller sein, der eine Low-Range-Funktion auch bei rein elektrischem Antrieb realisiert.

Fazit Fahrbericht Range Rover PHEV

In Zeiten, in denen der Diesel eine Krise durchmacht, könnte die Hybridvariante des Range Rover eine Alternative sein. Auf der Straße sind die Regelungen des Hybridsystems kaum zu spüren. Im Gelände macht der schön gleichmäßig arbeitende reine Elektroantrieb dagegen am meisten Spaß. Von den 51 Kilometern elektrischer Prüfstands-Reichweite können in der Realität mindestens zehn Kilometer abgezogen werden – das sollte jeder bedenken, der für seine tägliche Pendelstrecke mit einer elektrischen Fahrweise des Range Rover liebäugelt.

V8 mit Kompressor und 565 PS

Mehr Leistung bietet mit dem Modelljahr 2018 der Range Rover SV Autobiography Dynamic, dessen V8-Kompressor-Motor nun mit 565 PS 15 PS mehr leistet und den Geländewagen in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt.

Range Rover Sport PHEVSUV mit 404-PS-Hybrid-Herz

Sitze mit 25 Massageprogrammen

Wer will, kann sich dabei von 25 Massageprogrammen inklusive Hot Stone kneten lassen. Die Sitzfunktionen können per App gesteuert werden – auch von außerhalb des Autos. Smartphones können über USB, 12-Volt- und 230-Volt-Steckdosen geladen werden und nehmen über einen WIFI-Hotspot Kontakt nach außen auf. Inklusive der HDMI-Ports gebe es 17 Anschlüsse im neuen Model, erklärt Land Rover.

Touch Pro Duo neu im Range Rover

Neu in der Mittelkonsole sind zwei 10-Zoll-Touchscreens. Ähnlich wie im kürzlich vorgestellten Velar können Fahrer und Beifahrer mit dem Touch Pro Duo Navigation, Telefon, Radio und Klimatisierung steuern sowie die Fahrprogramme einstellen.Das Sonnenrollo des Glasdachs öffnet und schließt per Gestensteuerung, eine Ionisation verbessert die Innenluft.

Preise von 99.200 bis 188.300 Euro

Der neue Range Rover kann sofort bestellt werden und kostet in ab 99.200 Euro mit dem kurzen Radstand und dem 258 PS starken Turbodiesel unter der Haube. Die Hybridversion kostet ab 120.400 Euro. Mit langem Radstand beginnen die Preise für den neuen Range Rover bei 113.900 Euro. Käufer des Range Rover SV Autobiography sollten mindestens 188.300 Euro bereitlegen.

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Neuester Kommentar

Tja, für deutsche Strassen ist der SV wohl zu gross, Parkraum dürfte dafür auch fehlen. Also ein Emirate Auto, insbesondere mit 565 PS.
Gut ist der Hybrid, die 50 km reichen, um elektrisch durch die Stadt zu cruisen.

Manfred S. 30. November 2017, 06:55 Uhr
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