General Motors hat 2014 bislang mit Abstand die meisten Fahrzeuge zurückgerufen.
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Rekordjahr 2014: Zahl der Rückrufe wird weiter steigen

Rekordjahr 2014 Zahl der Rückrufe wird weiter steigen

Die weltweit größten Autohersteller rufen mittlerweile deutlich mehr Fahrzeuge zurück, als sie produzieren. Experten zufolge werden die Rückrufzahlen weiter steigen, wenn die Automobilindustrie nicht gegensteuert. Eine große Rolle komme dabei IT-Systemen zu.

2014 wird voraussichtlich ein neues Rekordjahr, was die Rückrufe in der Automobilindustrie angeht. Wie die Fachzeitung "Produktion" unter Berufung auf eine aktuelle Studie des Center of Automotive Research (CAM) berichtet, kletterte die Rückrufquote in den USA im ersten Halbjahr auf 455 Prozent. Das bedeutet, dass die Autobauer mehr als viermal so viele Fahrzeuge zurückrufen, wie sie produzieren. Und so lange grundsätzliche Probleme in der Automobilbranche nicht behoben würden, steige mit der Zahl der produzierten Fahrzeuge auch die Zahl der Rückrufe, sagt Industrieexperte Professor Dr. Uwe Loos der Zeitung.

Komplexe Produktionssysteme, Kostendruck, Zeitmangel

Die Ursachen für die steigende Zahl der Rückrufe sind vielfältig. CAM-Direktor Stefan Bratzel erklärt der "Produktion", dass die komplexen Baukastensysteme der Hersteller die Fehleranfälligkeit erhöhen würden, da für immer mehr Fahrzeuge immer mehr gleiche Bauteile zum Einsatz kämen. Automobilexperte Loos macht zudem die kurzen Produktzyklen verantwortlich. Langzeitstudien, die mögliche Fehlerquellen aufdecken könnten, seien heute nicht mehr praktikabel. Natürlich würden auch der Kostendruck und das Zurückgreifen auf viele verschiedene Zulieferer-Teile eine Rolle spielen.

Weniger Rückrufe durch IT-Qualitätsmanagement

Ein Lösungsansatz könnte nach Meinung von IT-Fachleuten ein computergestütztes Qualitätsmanagement sein. Dem Medienbericht zufolge existieren heute effektive Software-Lösungen, die komplexe Prozesse in Echtzeit erfassen, auswerten und sogar Prognosen hinsichtlich möglicher Probleme treffen können. Das könnte dazu beitragen, dass Rückrufe künftig weniger umfangreich ausfallen oder zum Teil sogar vermieden werden können.

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