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Renault EZ-GO

Autonomes Elektroauto von Renault

03/2018, Renault EZ-GO Foto: https://www.renault-presse.de 15 Bilder
Auto Salon Genf 2018

In den Städten der Zukunft werden wohl selbstfahrende Shuttles und Roboter-Taxis das Straßenbild bestimmen. In diesem Markt will auch Renault mitmischen. Auf dem Genfer Autosalon zeigt Renault dazu die Studie EZ-GO.

06.03.2018 Bernd Conrad Powered by

Auch Renault arbeitet an einer Zukunft mit selbstfahrenden Elektroauto. Auf dem Genfer Salon 2018 zeigen die Franzosen ihre Studie EZ-GO.

Mit einer Länge von 5,20 Metern und einer Breite von 2,20 Metern ist der autonome Renault natürlich nicht das, was man sich heutzutage unter einem Stadtauto vorstellt. In Zukunft spielt aber ein kompaktes Maß für die Parkplatzsuche keine große Rolle mehr, nachdem die Robo-Taxis ja immer unterwegs sind, um möglichst viele Menschen an ihr Ziel zu bringen.

Platz für sechs Mitfahrer

03/2018, Renault EZ-GO Foto: https://www.renault-presse.de

Im Renault EZ-GO können bis zu sechs Passagiere mitfahren. Zwei Mitfahrer sitzen in Fahrtrichtung, jeweils zwei seitlich auf der U-förmigen Sitzbank. Diese Anordnung erlaubt viel Platz, um auch Kinderwagen, Koffer oder einen Rollstuhl mitzunehmen.

Klassische Türen an den Flanken hat der Renault EZ-GO nicht. Für einen aufrechten Einstieg, wobei natürlich auch an weniger mobile Menschen einer alternden Gesellschaft gedacht wurde, schwingt ein großer Teil der Glaskuppel nach oben. Außerdem senkt sich ein Teil des Fahrzeugbodens als Rampe ab, sofern das selbstfahrende Taxi nicht an einer speziellen Station für barrierefreien Zutritt andockt. Dabei senkt die aktive Aufhängung das Fahrzeug zudem um einige Zentimeter ab.

Innen blicken die Passagiere auf ein zentrales Display an der Tür, also an der Stelle, wo bei heutigen Autos das Cockpit ist. Dort gibt es fahrrelevante Informationen, zum Beispiel zum aktuellen Standort, der Verkehrslage oder der Ankunftszeit an den Zielen der Mitfahrer, zu sehen.

Elektroantrieb und Allradlenkung

Ein Elektromotor treibt die Hinterräder an, Renault hat den EZ-GO auf eine Geschwindigkeit von maximal 50 Stundenkilometer ausgelegt. Das reicht für den urbanen Verkehr, wo die Studie dank Allradlenkung auch um enge Kurven kommen soll.

LED-Lichtleisten an Front und Heck dienen der Kommunikation des selbstfahrenden Autos mit seiner Umwelt. Hier kann zum Beispiel angezeigt werden, ob das Fahrzeug besetzt, reserviert oder frei ist. Wichtig wird in Zukunft natürlich auch eine Anzeige für Fußgänger, dass die Maschine sie erkannt hat, wenn sie die Straße überqueren wollen.

Der EZ-GO lädt induktiv

Falls die dabei doch einmal nicht nach links und rechts gucken, sollen sie den Renault EZ-GO zumindest hören. Da der Elektroantrieb fast lautlos arbeitet, sorgt ein programmiertes Wanrsignal für die nötige Aufmerksamkeit.

Sollte der Renault EZ-GO doch einmal nicht gebraucht werden, steuert er eine spezielle Ladestation an, in der induktiv Strom geladen wird.

Im Laufe des Jahres 2018 will Renault weitere Konzeptstudien für den Verkehr der Zukunft vorstellen.

Neuester Kommentar

"Renault sieht selbstfahrende Autos wie den EZ.GO an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr im Einsatz. Nur so macht ein entsprechendes Konzept für weniger Verkehrsbelastung in der Stadt Sinn."

Bin ich der Einzige, der den Widerspruch in sich in dieser Aussage erkennt?

Und was zum Teufel sollen "Stundenkilometer" sein?

Berndili 29. März 2018, 15:42 Uhr
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