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Renault-Halbjahresbilanz

Renault fährt aus Absatzkrise

Der französische Autobauer Renault hat wie sein großer Konkurrent PSA Peugeot Citroën die Absatzkrise hinter sich gelassen. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge stieg im ersten Halbjahr um rund 22 Prozent auf 1,3 Millionen.

Die Zuwachsrate lag damit deutlich über dem Weltmarktdurchschnitt (plus 16 Prozent) und auch über der von PSA (17 Prozent).

Rückgang in Deutschland

Weniger erfolgreich war Renault allerdings in Deutschland. Das Ende der Abwrackprämie bescherte dem neuen strategischen Partner von Daimler dort ein Absatzrückgang um 31,9 Prozent. Auch der Marktanteil ging leicht um 0,4 Prozent auf 5,4 Prozent zurück. In Europa insgesamt sei er jedoch um 1,8 Prozentpunkte auf 10,8 Prozent gestiegen, wie das Unternehmen am Donnerstag (8.7.) in Boulogne-Billancourt bei Paris mitteilte.
 
Zum Wachstum trugen sowohl die Stammmarke Renault als auch die rumänische Billigmarke Dacia und die Marke Renault Samsung Motors bei. Zur Jahresmitte erwartet die Gruppe trotz der guten Absatzzahlen einen Verlust. Der Kapitalfluss war zwar "deutlich positiv". Doch Nissan und Volvo (Lkw) trugen im ersten Quartal mehr als 1,2 Milliarden Euro Verlust bei und die russische Beteiligung AvtoVAZ schreibt ebenfalls rote Zahlen.
 
Dem zweiten Halbjahr sieht Renault mit gemischten Gefühlen entgegen. In Europa werde sich der seit April beobachtete Abwärtstrend vermutlich fortsetzen, hieß es. Außerhalb Europas sei hingegen mit Wachstum zu rechnen. Weltweit erwartet Renault für 2010 ein Marktwachstum um rund acht Prozent im Vergleich zu 2009. In Europa wird mit einem Minus zwischen sieben und neun Prozent gerechnet.
 

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